Knapp 35.000 Euro

Klopp muss nach Ausraster blechen: "Das teuerste Gesicht!"

Klopp wird zur Kasse gebeten. Foto: Catherine Ivill/Getty Images
Klopp wird zur Kasse gebeten. Foto: Catherine Ivill/Getty Images

Weil sich Jürgen Klopp bei FC Liverpools 1:0-Sieg gegen Manchester City an der Seitenlinie maßlos echauffierte, wird er vom englischen Fußballverband FA zur Kasse gebeten. Der deutsche Übungsleiter nimmt seine Strafe aber den Umständen entsprechend positiv auf.

Den Unmut über die Schiedsrichterleistung zur Schau zu stellen, hat für Jürgen Klopp nun ein teures Nachspiel. Satte 30.000 Pfund muss der Chefcoach des FC Liverpool an die FA überweisen. Umgerechnet sind dies knapp 35.000 Euro. "Ich weiß, was ich gesagt habe, und mit einem anderen Gesicht wäre es völlig in Ordnung gewesen", ist sich Klopp bewusst, dass seine Mimik nicht angemessen war.

"Ich bin über das Ziel hinausgeschossen"

"Es ist das teuerste Gesicht! Eine Menge Geld, aber ich habe gehört, dass es in etwas Gutes investiert wird, was in Ordnung ist", fügte der 55-Jährige am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem anstehenden Premier-League-Spiel gegen Leeds United (Samstag, 20.45 Uhr) hinzu. Ähnlich ausrasten wie gegen Manchester City wird Klopp nicht mehr wollen. Der einstige Bundesliga-Trainer war kurz vor Spielende wegen eines lautstarken Protests an der Seitenlinie mit der Roten Karte auf die Tribüne verwiesen worden. Er hatte sich fürchterlich über einen ausgebliebenen Freistoßpfiff nach offensichtlichem Foul von Bernardo Silva an Mohamed Salah geärgert. Klopp hatte sich schon nach Abpfiff gegen ManCity schnell beruhigt und sein Fehlverhalten eingesehen. "Ich bin über das Ziel hinausgeschossen in dem Moment. Ich habe niemanden beleidigt, aber wenn man sich die Bilder ansieht ... Ich kenne mich, bin 55 Jahre alt und so, wie ich in den Momenten aussehe, ist das sofort einen Platzverweis wert", scherzte Klopp seinerzeit.

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Adrian Kuehnel  
28.10.2022