Schröder & Co

Das sind die Kandidaten für die Eberl-Nachfolge in Gladbach

Jörg Schmadtke (r.) oder Rouven Schröder könnten die Eberl-Nachfolge in Gladbach antreten. Foto: Getty Images

Das Aus von Max Eberl als Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach ist quasi beschlossene Sache - spätestens zum Sommer. Doch wer wird der Nachfolger des 48-Jährigen bei den Rheinländern? fussball.news nennt die möglichen Kandidaten. 

Am Donnerstagabend kam es bei Borussia Mönchengladbach zu einem echten Beben! Wie fussball.news berichtete will Sportdirektor Max Eberl die Rheinländer verlassen, spätestens im Sommer. Doch wer könnte die Nachfolge des Managers antreten? Steffen Korell, Leiter der Scoutingabteilung, wurde intern zuletzt als Eberl-Nachfolger diskutiert. Doch der 50-Jährige soll nach fussball.news-Informationen abgewunken haben, sieht sich nicht in der ersten Reihe. fussball.news nennt vier weitere Kandidaten. 

1. Dieter Hecking

Zieht es Dieter Hecking zurück zu Borussia Mönchengladbach? Der 57-Jährige war von Dezember 2016 bis Juni 2019 Trainer der Fohlen-Elf - unter Sportdirektor Max Eberl. Aktuell ist er Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg. Medienberichten zufolge soll Hecking im Doppelgespann mit Ex-Spieler Martin Stranzl gehandelt worden sein. Doch der winkte bereits im Gespräch mit Ran ab, verwies auf seine derzeit laufende Trainerausbildung. Ob Hecking auch ohne Doppelgespann zurück nach Gladbach kommt, bleibt offen. 

2. Rouven Schröder

Die heißeste Spur führt derzeit ohnehin zum FC Schalke 04 und Rouven Schröder. Der 46-Jährige ist dort unter Sportvorstand Peter Knäbel "nur" Sportdirektor - der Schritt nach Gladbach wäre für ihn ein großer, aber vermutlich einer, den er sich zutraut. Wie fussball.news weiß, ist der ehemalige Sportvorstand von Mainz 05 in der Bundesliga ein sehr geschätzter und begehrter Mann. Dass sich Gladbach nun in den Poker um den ehemaligen Innenverteidiger einschaltet, ist nur folgerichtig.

3. Samir Arabi

Ebenfalls auf der Kandidatenliste steht nach fussball.news-Informationen Samir Arabi von Arminia Bielefeld. Ihm werden aktuell aber nur Außenseiterchancen eingeräumt. Der 42-Jährige ist seit 2016 Geschäftsführer Sport der Ostwestfalen, war zuvor bereits über fünf Jahre lang sportlicher Leiter. Der gebürtige Aachener wäre zwar die "kleine" Lösung, aber wie Eberl seinerzeit eine entwicklungsfähige mit viel Potential. In Bielefeld hat Arabi nachgewiesen, dass er auch mit kleinem Budget sehr erfolgreich arbeiten kann. Ein Fakt, der in Gladbach in Zeiten der Coronakrise sehr geschätzt werden dürfte. 

4. Jörg Schmadtke 

Oder wechselt Jörg Schmadtke zurück zur Borussia? Der 57-Jährige stand 1998 vier Monate bei den Fohlen unter Vertrag, ehe er seine Profikarriere als Torhüter beendete. Anschließend rückte er quasi direkt zum Co-Trainer unter Rainer Bonhof auf, ehe er den Klub 1999 verließ und anschließend eine Managerkarriere startete. Als gebürtiger Düsseldorfer wäre es für Schmadtke die Rückkehr in die Heimatregion. Beim VfL Wolfsburg ist er längst nicht mehr unumstritten, nach fussball.news-Informationen wird er dort spätestens im Sommer beim Auslaufen seines Vertrages die Segel streichen. Und dann nach Gladbach wechseln? 

Benjamin Heinrich  
27.01.2022