Flügelflitzer überzeugt gegen Bayern

"Das sagt alles" - Gisdol: Jakobs ließ Pavard fluchen

Jakobs war gegen Bayern bester Kölner. Foto: Ronald Wittek - Pool/Getty Images
Jakobs war gegen Bayern bester Kölner. Foto: Ronald Wittek - Pool/Getty Images

Punkte gab es am Samstag gegen den FC Bayern nicht, wohl aber eine Vorstellung, die Mut machte. Der 1.FC Köln ließ sich keineswegs abschießen, wie zuvor manche Beobachter fürchteten. Sondern verlor knapp mit 1:2. Bester Geißbock auf dem Feld war dabei Ismail Jakobs.

Der Flügelspieler brachte die Defensive der Münchner ein ums andere Mal in Verlegenheit, spielte vor allem seine hohe Geschwindigkeit aus. "Ich habe Bayern-Verteidiger Pavard nach dem Spiel gesehen, wie er geflucht hat, weil er Iso nicht in den Griff bekommen hat. Das sagt alles über seine Leistung", zitiert der Express das Lob von Markus Gisdol. Jakobs habe "ein unfassbares Pensum abgeliefert", so der Cheftrainer.

"Eine richtige Waffe für uns"

Nur etwas zählbares kam dabei nicht herum, am Zufallstreffer von Dominick Drexler, der die Begegnung in der Schlussphase nochmal spannend machte, war Jakobs nicht beteiligt. "Er hat im letzten Drittel manchmal noch einen Kontakt zu viel. Da haben wir noch Entwicklungsbedarf", sagt auch Gisdol. Trotzdem erkennt er im U21-Nationalspieler "eine richtige Waffe für uns". Der Flügelflitzer hatte in der Vorsaison unter Achim Beierlorzer debütiert, beim 1.FC Köln aber unter Gisdol den Durchbruch geschafft. Zwischenzeitlich stehen 23 Pflichtspiele für den gebürtigen Kölner zubuche.

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Lars Pollmann  
03.11.2020