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Fjörtoft: Bayern holt erst Haaland - und schaut dann wegen Lewandowski

Haaland wechselte im Januar 2020 von Salzburg zum BVB.
Haaland wechselte im Januar 2020 von Salzburg zum BVB. Foto: Lars Baron/Getty Images

Die Gerüchte um Erling Haaland und einen potenziellen Abgang von Borussia Dortmund im Sommer 2022 halten weiter an. Beim FC Bayern scheinen sich die Bosse indes konkret mit dem 21 Jahre alten Mittelstürmer auseinanderzusetzen. Jan Aage Fjörtoft, Ex-Bundesliga-Profi und Bekannter der Haaland-Familie, kann sich einen Wechsel vom BVB nach München durchaus vorstellen.

Zum Saisonende soll in Erling Haalands ursprünglich noch bis 2024 datiertem Vertrag mit Borussia Dortmund eine Ausstiegsklausel greifen. Für eine Summe zwischen 75 bis 90 Millionen Euro könne der Norweger den Westfalen wohl den Rücken kehren. Werden Top-Klubs wie Real Madrid, Paris Saint-Germain oder Manchester City zu den Interessenten gezählt, bekundet dem Vernehmen nach auch der FC Bayern Interesse an einem Transfer. Doch besitzen die Münchner derzeit noch Robert Lewandowski in ihren Reihen, dessen Kontrakt 2023 ausläuft.

Macht Lewandowski mit, wenn Haaland kommt?

"Ich denke sogar, dass Bayern Haaland kaufen und dann schauen würde, was Lewandowski macht", erklärte nun Jan Aage Fjörtoft im Bild-Podcast Bayern Insider. Der norwegische Ex-Profi, der aktuell als Experte tätig ist, sei davon überzeugt, dass sich der FC Bayern Haaland finanziell leisten kann und bewertete einen Transfer als realistisch. Der deutsche Rekordmeister, so Fjörtoft "muss langfristig denken und da passt Haaland ins Profil". Ob es aber wirklich wahrscheinlich ist, dass die Münchner ab kommenden Sommer mit Lewandowski und Haaland im Sturm auflaufen? Sollten die Bayern im Werben um den BVB-Torjäger tatsächlich erfolgreich sein, ist doch eher ein Abgang Lewandowskis wahrscheinlich.

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Adrian Kuehnel  
15.10.2021