Missverständnis

Darum war Drexler nach seiner Auswechslung wütend

Dominck Drexler jubelt mit Marius Bülter (r.). Foto: Getty
Dominck Drexler jubelt mit Marius Bülter (r.). Foto: Getty

In der 68. Spielminute beim Stand von 1:1 gegen den VfL Bochum wurde Dominick Drexler für Sebastian Polter ausgewechselt, was beim Schalker Mittelfeldakteur nicht gut ankam. Schließlich hatte er eine gute Partie gespielt und das zwischenzeitliche 1:0 erzielt.

Der 32-Jährige ging demnach etwas trotzig und zögerlich vom Platz, schnaubte vor Wut und diskutierte auf der Ersatzbank intensiv mit Teammanager Gerald Asamoah. Schalke-Coach Frank Kramer wurde bereits nach der Partie zur Auswechslung von Drexler befragt und hatte dabei laut WAZ milde Worte für seinen Schützling übrig: "Es wäre doch schlimm, wenn ich einen Spieler auswechsele, der mich umarmt und sagt: ,Gott sei dank hast du mich runtergenommen.‘ Das wäre traurig. Dass Domme unzufrieden war, in dieser hitzigen Atmosphäre weiterspielen wollte, das Stadion brannte ja, ist doch normal." Gut für Kramer: Mit Polter hatte er auch den Sieg eingewechselt, denn der Stürmer traf gegen seinen Ex-Klub zum 3:1-Endstand.

So kam es zum Missverständniss

Am Sonntag dann soll auch bei der Teamanalyse nochmals die Situation mit Drexler besprochen worden sein. Wie die WAZ berichtet, soll Drexler dabei erklärt haben, wie es zu seinen Emotionen kam. Drexler lag kurz vor der Auswechslung verletzt am Boden, doch er konnte ohne Probleme weiterspielen. Allerdings dachte er, durch eine falsche Kommunikation zwischen Physiotherapeuten und Coach sei er aufgrund einer möglichen Verletzung ausgewechselt worden. Doch Coach Kramer wollte Drexler unabhängig von dieser Situation vom Platz nehmen.

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Daniel Michel  
12.09.2022