PSG-Coach

Wegen Real? Darum soll sich United von Pochettino abgewandt haben

Pochettino schied mit PSG im Achtelfinale der Champions League gegen Real Madrid aus. Foto: David Ramos/Getty Images
Pochettino schied mit PSG im Achtelfinale der Champions League gegen Real Madrid aus. Foto: David Ramos/Getty Images

Manchester United steht dem Vernehmen nach kurz davor, Ajax Amsterdams Erik ten Hag als neuen Chefcoach anzustellen. Dabei galt Paris Saint-Germains Mauricio Pochettino lange Zeit als Top-Kandidat. Doch was hat sich geändert?

Im vergangenen Dezember stellte Manchester United Ralf Rangnick als Interimscoach bis zum Ende der Saison vor. Gleichzeitig war jedoch klar, dass die Red Devils auf der Suche nach einer langfristigen Lösung sind. Und in diesem Zuge wurde sofort Mauricio Pochettino gehandelt. Doch der Argentinier besitzt nicht nur bei Paris Saint-Germain einen bis 2023 laufenden Vertrag, aus dem er schwierig herauskommt, vielmehr soll es laut ESPN einen weiteren Grund geben, weshalb sich Manchester United von ihm abgewandt hat.

Pochettino könnte Ancelotti beerben

Demnach wird in Fachkreisen durchaus davon ausgegangen, dass sich Real Madrid im Sommer um Pochettino bemühen könnte - obwohl Carlo Ancelotti mit den Königlichen auf Kurs Richtung 35. Meisterschaft ist und im Halbfinale der Champions League steht. Und Manchester United wollte es wohl vermeiden, sich im Pochettino-Poker einem Konkurrenten geschlagen geben zu müssen. Ob da was dran ist? Zumindest mit Blick auf die neue Saison wirkt es unwahrscheinlich, dass Pochettino bereits bei Real Madrid landen wird. Wenn sein Kontrakt bei PSG 2023 jedoch ausläuft, könnte sich dies wohl ändern. Ancelotti ist in Madrid derweil noch im Besitz eines bis 2024 datierten Vertrags.

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Adrian Kuehnel  
15.04.2022