Stattdessen zu United

Darum soll Ronaldo-Wechsel zu ManCity gescheitert sein

Rund 20 Millionen Euro überweist Manchester United an Juventus Turin.
Rund 20 Millionen Euro überweist Manchester United an Juventus Turin. Foto: Imago

Am Vormittag des vergangenen Freitags stand Cristiano Ronaldo Medienberichten zufolge noch unmittelbar vor dem Wechsel von Juventus Turin zu Manchester City. Wenige Stunden später verkündete plötzlich Manchester United, dass man den Portugiesen verpflichten werde. Doch was geschah in der Zwischenzeit?

Dass Cristiano Ronaldo Juventus Turin nach drei Jahren verlassen würde, bahnte sich über die vergangenen Monate hinweg an. Mit Manchester City schien vergangene Woche der neue Klub des 36-Jährigen gefunden. Allerdings machte Manchester United letztlich das Rennen - und holte CR7, der bereits zwischen 2003 und 2009 für die 'Red Devils' spielte, zurück.

ManCity ließ sich zu viel Zeit

Wie nun die britische Tageszeitung Times berichtet, sei der Wechsel zu Manchester City indes vor allem daran gescheitert, da sich die 'Skyblues' zu viel Zeit ließen. Zwar hätte die Truppe um Erfolgscoach Pep Guardiola Interesse gezeigt, wollte zunächst aber einen Spieler verkaufen, um finanziellen Raum für den Ronaldo-Deal zu schaffen.

Ferguson sprach mit Ronaldo

Manchester United, das sich wenig zuvor ebenfalls in den Poker eingemischt hatte, setzte hingegen darauf, über Ronaldos ehemalige Weggefährten den Transfer zu realisieren. So nahmen unter anderem Sir Alex Ferguson, Rio Ferdinand und Bruno Fernandes Kontakt zum fünffachen Weltfußballer auf. Insbesondere Ferguson soll eine zentrale Rolle gespielt haben. "Cristiano wäre auf keinen Fall zu Man United gekommen, wenn Sir Alex nicht mit ihm gesprochen hätte. So einfach ist das", erklärte Ferdinand später. Wann Ronaldo für seine alte, neue Liebe erstmals auf dem Rasen steht, ist derweil noch offen - ebenso auch wie seine künftige Rückennummer.

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Adrian Kuehnel  
30.08.2021