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Medien: Darum fehlt Sergio Ramos im Spanien-Kader

Ramos hat vergeblich auf ein Comeback in der Roja gehofft. Foto: Getty Images
Ramos hat vergeblich auf ein Comeback in der Roja gehofft. Foto: Getty Images

Einen Tag nach dem DFB-Team hat auch der deutsche Gruppengegner Spanien den Kader für die Winter-WM in Katar bekanntgegeben. Und ähnlich den Diskussionen um die Nichtberücksichtigung von Mats Hummels hierzulande ist bei der Roja ein großes Gesprächsthema, dass es Sergio Ramos nicht zurück ins Aufgebot geschafft hat.

Der Abwehrmann von Paris Saint-Germain hat bisher eine Top-Saison gespielt und galt durchaus als aussichtsreicher Kandidat auf ein WM-Ticket. Erst Anfang des Monats hatte der Routinier, der das letzte seiner bisher 180 (!) Länderspiele im März 2021 absolviert hat, seine Hoffnungen auch öffentlich geäußert. Am Freitag hat ihn Nationaltrainer Luis Enrique nun enttäuscht, er setzt im spanischen Kader auf vier andere Innenverteidiger.

Garcia und Torres waren gesetzt

Wie die Zeitung Sport berichtet, galten dabei Eric Garcia vom FC Barcelona und Pau Torres vom FC Villarreal als über jeden Zweifel erhaben. Ramos stritt sich demnach mit Hugo Guillamon vom FC Valencia und Aymeric Laporte von Manchester City um die letzten beiden Plätze. Der Jungstar von Valencia hatte offenbar dank seiner Vielseitigkeit die besten Karten, er kann nahtlos zwischen der Innenverteidigung und dem defensiven Mittelfeld springen. So sei es letztlich vor allem ein Duell zwischen Laporte und Ramos gewesen, heißt es.

Laporte trotz geringer Spielpraxis dabei

Das hat Laporte trotz der geringen Spielpraxis in der laufenden Saison für sich entschieden. Infolge einer Knie-Operation aus dem Sommer hat der 28-Jährige für ManCity erst sieben Spiele absolviert, Luis Enrique dabei aber offenbar hinreichend überzeugt. Gegen Ramos sprach dem Bericht zufolge auch, dass er im Kader viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hätte, der Nationaltrainer von Spanien aber der Ansicht sei, die Gruppe harmoniere in der Kabine zuletzt ganz vortrefflich. Die Parallelen zu Hummels sind also in mehr als einer Hinsicht gegeben, auch wenn Bundestrainer Hansi Flick beim BVB-Profi eher aufs Alter anspielte und sich Luis Enrique am Freitag gar nicht zu den Spielern äußern wollte, die nicht in seinem 26er Kader stehen.

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Lars Pollmann  
11.11.2022