2. Bundesliga

Roundup: Darmstadt schlägt FCN - Bielefeld und Rostock siegen ebenfalls

Der SV Darmstadt 98 ließ dem 1. FC Nürnberg keine Chance. Foto: Alex Grimm/Getty Images
Der SV Darmstadt 98 ließ dem 1. FC Nürnberg keine Chance. Foto: Alex Grimm/Getty Images

Der SV Darmstadt 98 hat sich am 9. Spieltag der 2. Bundesliga souverän mit 2:0 gegen den 1. FC Nürnberg durchgesetzt. Der Sieg wurde allerdings von einem Becherwurf überschattet. Arminia Bielefeld gewann derweil mit 4:2 gegen Holstein Kiel und Hansa Rostock schlug den 1. FC Magdeburg mit 3:1.

Darmstadt lässt Nürnberg keine Chance

Am Samstagmittag hatte der SV Darmstadt 98 den 1. FC Nürnberg zu Gast. Und früh in der Partie bekamen die Fans etwas geboten. Der Führungstreffer der Hausherren fiel nämlich bereits in der 8. Minute. Nach einer halbhohen Hereingabe von Manu war Kempe zur Stelle, um den Ball erfolgreich hinter die Linie zu drücken. Im Anschluss daran dauerte es 19 Minuten, ehe die Hessen nachlegen konnten. Diesmal avancierte Kempe zum Vorlagengeber für Tietz, indem er mit seiner Ecke Tietz fand, der zum 2:0 einköpfte. Der 1. FC Nürnberg fand daraufhin keine Antwort, wonach es mit dem Spielstand in die Halbzeit ging.

Auch im zweiten Durchgang tat sich der 1. FC Nürnberg schwer, Lösungen zu finden, doch noch Zählbares aus Darmstadt mitzunehmen. Von den Gästen fehlten weiterhin aussichtsreiche Chancen. In den Offensivaktionen wirkte der Club glücklos, immerhin strahlten die Hausherren auf der anderen Seite nicht mehr allzu viel Gefahr aus. Szene des zweiten Durchgangs war dafür ein Becherwurf aus dem FCN-Fanblock in der 65. Minute, der Kempe bei einem Eckball am Kopf traf. Die Partie wurde trotz dieser unschönen Szene fortgesetzt. Am Ende blieb es beim 2:0 für den SV Darmstadt 98.

Bielefeld für Kiel zu stark

Turbulent ging es auch in Bielefeld zu. Die Arminia schaffte dort gegen Holstein Kiel schon in der 1. Minute die Führung. Hack schob bereits nach 18 Sekunden das Leder über die Linie. Nachdem der Treffer vom VAR überprüft wurde, wurde er letztlich auch gegeben. Die Störche ließen sich davon allerdings nicht unterkriegen. Nur wenige Minuten später hätte Bartels den Ausgleich auf dem Schlappen gehabt (8.), traf den Ball im Abschluss freistehend aber unsauber, wodurch daraus nicht mehr wurde. Dafür gelang es dem Gastgeber in der 36. Minute, die Führung auszubauen. Hacks Flanke fand Serra, der per Kopfball fürs 2:0 sorgte. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

Mehr als in Darmstadt passierte dafür im zweiten Durchgang in Bielefeld. Dort erhöhte die Arminia nur drei Minuten nach Wiederanpfiff dank eines Rechtschusses von Okugawa nach Vorarbeit von Lasme zum 3:0. Doch die Kieler verkürzten wenig später (59.). Reeses Flanke wurde von Wriedt verlängert, woraufhin Mühling die Kugel zum 3:1 ins lange Eck versenkte. Die Kieler gaben nicht auf und so kam es, dass in der 68. Minute sogar noch das 3:2 fiel. Nach einer Vorlage von Erras schob Bartels erfolgreich ein. Die Bielefelder hielten den weiteren Bemühungen jedoch stand und trafen in der 85. Minute nach Vorarbeit von Hack und Veredelung von Lasme dafür sogar noch zum 4:2. Dabei blieb es auch.

Rostock gegen Magdeburg abgezockt

Im Parallelspiel hatte Hansa Rostock am 9. Spieltag den 1. FC Magdeburg zu Gast. Vielversprechende Chancen hatten zu Beginn jedoch die Gäste. In der 17. Minute scheiterte Schuler nur knapp, weil Scherff die Aktion noch entschärfen konnte und in der 26. Minute parierte Kolke souverän gegen Kwarteng. Auf diese beiden Aktionen gaben die Rostocker eine starke Antwort - und zwar in Form des Führungstreffers. Ingelsson bediente in der 30. Minute Pröger, der zum 1:0 für die Hausherren traf. Und noch vor dem Seitenwechsel gelang es den Rostockern erneut durch Pröger, das 2:0 zu erzielen. Diesmal war der Rechtsaußen nach einer Vorarbeit von Verhoek erfolgreich.

Auch im zweiten Durchgang blieb Hansa Rostock das dominatere Team. In der 59. Minute bot sich für die Hausherren die Gelegenheit, frühzeitig alles klar zu machen. Pröger bediente im Zentrum Ingelsson, der aus aussichtsreicher Position aber lediglich auf Reimann zielte und somit die Chance zunichte machte. Doch trotzdem gelang es den Gastgebern, den Deckel draufzumachen. Ingelsson glänzte dafür wenig später als Vorlagengeber (64.) und bewies die Übersicht für Fröde, der ohne große Bedrängnis zum 3:0 traf. Pech für Magdeburg: In der 83. Minute bekamen die Gäste derweil noch einen Elfmeter nach Foul an Ito zugesprochen. Atik schritt an, Kolke hielt jedoch. In der vierten Minute der Nachspielzeit konnte Atik seinen Fehlschuss zwar wenigstens mit dem Treffer zum 3:1 korrigieren, doch an der Niederlage der Magdeburger änderte dies trotzdem nichts mehr.

Profile picture for user Adrian Kuehnel
Adrian Kuehnel  
17.09.2022