Erst achtes Pflichtspiel der Stadtrivalen

Dardai: Mit Union "zusammen eine Derby-Geschichte schreiben"

Dardai hat keine Berührungsängste mit Union. Foto: Imago
Dardai hat keine Berührungsängste mit Union. Foto: Imago

Am Ostersonntag steht das Berliner Stadtderby zwischen Union und Hertha BSC an. Die Begegnung der ungleichen Lokalrivalen findet erst zum achten Mal als Pflichtspiel statt. Eine große Tradition hat das Duell also noch nicht. Daran will Pal Dardai arbeiten.

Der Chefcoach der Alten Dame schlägt zum Auftakt der Trainingswoche überraschende Töne an. Von Säbelrasseln ist keine Spur, ganz im Gegenteil. "Der Austausch mit Union war immer fair und gut. So soll es bleiben. Wir wollen in den nächsten Jahren zusammen eine Derby-Geschichte schreiben und etwas entwickeln", zitieren Vereinsmedien den Ungarn. Es sei für alle von Vorteil, argumentiert Dardai, wenn die Bundeshauptstadt zwei Bundesligisten stelle.

"Brauchen keine Extra-Motivation"

Damit das so bleibt, muss sein Team freilich noch einige Hausaufgaben erledigen. Immerhin steht Hertha als aktueller Tabellen-14. nur zwei Punkte vor einem direkten Abstiegsplatz. "Wir haben gegen Augsburg und Leverkusen zwei Muss-Spiele gewonnen. Ich hoffe, dass die Jungs noch ein bisschen mehr auf den Geschmack gekommen sind und sehen, was mit Teamgeist möglich ist", sagt Dardai. Trotz seiner freundschaftlichen Worte gegenüber Union bleibt es ein Derby. "Die Jungs brauchen keine Extra-Motivation", ist der Ex-Profi überzeugt. Immerhin entschied die Alte Dame die letzten beiden Aufeinandertreffen letztlich klar für sich.

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Lars Pollmann  
31.03.2021

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