Trainer beschäftigt sich nicht zu sehr mit der Zukunft

Dardai: "Ich habe bei Hertha BSC auf jeden Fall einen Job"

Dardai kann mit den Spekulationen nicht viel anfangen. Foto: Imago
Dardai kann mit den Spekulationen nicht viel anfangen. Foto: Imago

Hertha BSC greift ab Montag wieder in den Abstiegskampf der Bundesliga ein. Während ihrer Quarantäne musste die Mannschaft den Sturz auf Platz 17 tatenlos mit ansehen. Pal Dardai will nun verhindern, dass Nebenkriegsschauplätze vom Wesentlichen ablenken. Dazu zählt er auch die Frage nach der eigenen Zukunft.

Der Trainer-Rückkehrer unterschrieb im Januar bis 2022, laut Medienberichten gibt es aber eine Vertragsklausel, die der Alten Dame die Möglichkeit geben würde, sich vom Ungarn zu trennen. "Natürlich will jeder seinen Job machen. Aber ich habe bei Hertha BSC auf jeden Fall einen Job, ob hier oder da", so der Übungsleiter am Sonntag in der Spieltagspressekonferenz der Hauptstädter. Der 45-Jährige war zuvor von seinen Posten im Nachwuchsbereich aufgerückt, die er beim Abschied von der Profiabteilung wieder einnehmen würde.

Vier Punkte aus drei Spielen die Vorgabe

"Für uns ist im Moment aber nicht Pal Dardai wichtig, nicht Arne Friedrich, kein neuer Kaderplaner", referenziert der langjährige Mittelfeldmann der Hertha die vielen Gerüchte abseits des Platzes. Wichtig sei, aus den drei kommenden Spielen vier Punkte zu holen. Damit würde Hertha vor dem Saisonfinale in jedem Fall oberhalb des ominösen Strichs im Abstiegskampf stehen.

Klassenerhalt "ist das wichtigste"

"Wenn ich die Frage gestellt bekomme, nachdem wir es im letzten Spiel geschafft haben, gebe ich gerne eine ehrliche Antwort", so Dardai zu Spekulationen um seine Zukunft. Zuletzt hatte sich etwa Präsident Werner Gegenbauer für eine Weiterbeschäftigung auch unter dem neuen Sportchef Fredi Bobic ausgesprochen. "Ich will für dieses Vertrauen auch noch etwas geben, dass wir nicht absteigen. Das ist das wichtigste", sagt Dardai.

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Lars Pollmann  
02.05.2021