PSG-Stars

Dani Alves ledert gegen Mbappe: "Messi und Neymar sind phänomenaler"

Lionel Messi, Neymar und Kylian Mbappe spielen seit 2021 in Paris zusammen (v.l.n.r.). Foto: Getty Images.
Lionel Messi, Neymar und Kylian Mbappe spielen seit 2021 in Paris zusammen (v.l.n.r.). Foto: Getty Images.

Kylian Mbappe ist das Aushängeschild von Paris St. Germain. In den Augen von Dani Alves ist der französische Nationalspieler aber längst nicht auf dem Niveau von Lionel Messi und Neymar.

Seit der vergangenen Saison wirbeln in der Offensive von Paris St. Germain drei der besten Stürmer der Welt. Kylian Mbappe und Neymar spielen bereits seit 2017 zusammen im Prinzenpark, mit Lionel Messi wurde im Sommer 2021 obendrein der siebenfache Weltfußballer nach seinem emotionalen Abschied vom FC Barcelona unter Vertrag genommen.

Dani Alves: "Mbappe ist ein Phänomen, das noch nicht verstanden hat..."

Seit seiner Ankunft in Paris erzielte Messi in 53 Spielen 23 Tore und bereitete 29 Treffer vor. Im selben Zeitraum kommt Neymar auf 48 Einsätze, 28 Tore und 20 Vorlagen, während Mbappe 66-mal eingesetzt wurde, dabei 58-mal traf und 31 Assists lieferte. In den Augen von Dani Alves, der während seines ersten Engagements beim FC Barcelona (2008-2016) mit Messi und Neymar zusammengespielt hat, agiert Mbappe angesichts seiner hohen Ausbeute zu egoistisch: "Seine Mannschaftskameraden bereichern seine Qualitäten. Mbappe ist ein Phänomen, das noch nicht verstanden hat, dass seine Sturmpartner phänomenaler sind als er", sagte der Brasilianer gegenüber der Gazzetta dello Sport.

"Sie sind zwei Genies des Fußballs"

"Neymar und Messi", betonte Alves, "sind einzigartig. Sie sehen und tun Dinge, die kein anderer tun kann. Man muss klug sein, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Sie sind zwei Genies des Fußballs." Er habe seinen beiden Ex-Kollegen stets den Ball übergeben, und "wenn Mbappe diesen beiden den Ball geben würde", ist der 39-Jährige überzeugt, "würden sie 150 Tore schießen." Doch als französischer Nationalspieler wird Mbappe in Paris vermutlich immer den Vorzug erhalten - und auch wenn PSG in der Champions League selten sein Potenzial ausgeschöpft hat, lag es nicht alleine am Verhalten gegenüber seinen Sturmpartnern.

Florian Bajus  
25.11.2022