Frankfurt-Profi will noch mehr Gefahr entwickeln

Da Costa: "Ich bin vom Naturell Verteidiger"

Da Costa hat auf der rechten Seite der Eintracht die Nase klar vorn. Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images
Da Costa hat auf der rechten Seite der Eintracht die Nase klar vorn. Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Eintracht Frankfurt steigt am heutigen Samstag im DFB-Pokal bei 1860 München in die neue Saison ein. Danny da Costa hat seinen Platz in der Startelf auf der rechten Seite ziemlich sicher. In dieser Rolle will der 27-Jährige noch mehr Gefahr nach vorn entwickeln.

"Ich bin vom Naturell Verteidiger. Aber ich werde auch vorne gebraucht, da ich meistens alleine auf meiner Seite spiele", erklärt er gegenüber der Bild-Zeitung. "Unser Trainer wünscht sich offensiv schon noch einen Tick mehr, ich musste das erst lernen", so da Costa. Immerhin kam er 2017 ohne jedes Tor im Profifußball zur Eintracht, inzwischen sind es immerhin neun in 108 Pflichtspielen, hinzu kommen 20 Vorlagen. Zahlenmäßig war die Vorsaison die stärkste des Publikumslieblings.

"Es geht noch mehr"

"Es waren vier Tore, und neun habe ich vorbereitet. Es geht noch mehr", so da Costa. Dabei ist er aber versucht, die richtige Balance beizubehalten. "Trotzdem, wenn ich vorne ein Tor vorbereite, aber hinten auch eines verursache, bin ich unzufrieden", sagt der frühere Juniorennationalspieler. Sein Naturell lässt sich eben nicht so einfach abschütteln. Immerhin kann Eintracht Frankfurt in diesem Jahr erstmals unter Trainer Adi Hütter regelmäßig unter der Saison trainieren, weil der Europapokal wegfällt. "Mit der nötigen Frische wird mehr Elan und Wucht in unserem Spiel sein. Das kann ein kleiner Vorteil sein", hofft da Costa.

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Lars Pollmann  
12.09.2020