"Im Eifer des Gefechts sieht man da Mal rot"

Czichos: "Es fällt auch mal ein Wort, das nicht dahingehört"

Czichos und Co gingen nicht nur körperlich ans Limit. Foto: Imago
Czichos und Co gingen nicht nur körperlich ans Limit. Foto: Imago

Rafael Czichos und Co haben am Dienstagabend einen Überraschungscoup im Abstiegskampf gelandet. Der 1.FC Köln besiegte RB Leipzig mit 2:1. Dabei ging es während und nach der Partie bisweilen auch verbal hin und her. 

Der Abwehrchef selbst sah nach einer Rudelbildung zum Schlusspfiff den Gelben Karton, hatte sich ein Scharmützel mit Amadou Haidara geliefert. "Da ist das eine oder andere unschöne Wort gefallen", zitiert der Express Czichos. Grundsätzlich verteidigt er das Verhalten der Mannschaften auf dem Feld. "Da ist viel Hektik auf dem Platz in so einem wichtigen Spiel, es fällt auch mal ein Wort, das nicht dahingehört."

"Im Eifer des Gefechts sieht man da Mal rot"

Allerdings beließen es die Mannschaft laut Medienberichten nicht dabei, so sollen sich Profis von Köln und Leipzig bis tief in die Katakomben Wortgefechte geliefert haben. "Im Eifer des Gefechts sieht man da Mal rot, aber ich hoffe, dass das jetzt vergessen ist", sagt Czichos. Solange die Unparteiischen keine Vermerke im Spielbericht gemacht haben, droht schließlich auch kein sportjuristisches Nachspiel. Und so können sich Czichos und Co über drei Punkte freuen, die in Köln kaum jemand im Vorhinein eingeplant haben dürfte.

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Lars Pollmann  
21.04.2021