Brasilianer für etwa 30 Millionen Euro auf dem Markt?

Cunha darf Hertha wohl verlassen - Dardai soll bleiben

Cunha hat wohl die Wechselfreigabe. Foto: Imago
Cunha hat wohl die Wechselfreigabe. Foto: Imago

Hertha BSC hat den Klassenerhalt mit einem Kraftakt in der letzten Saisonphase erreicht. Angesichts der großen Ambitionen und Investitionen der Alten Dame steht nun eine schonungslose Aufarbeitung der Saison bevor. Eine Erkenntnis dürfte lauten, dass sich der Klub auf Spieler wie Matheus Cunha zu wenig verlassen konnte.

An der Brillanz des Brasilianers gibt es wenig Zweifel, genauso wenig aber an seiner mangelnden Konstanz. Der Offensivkünstler brachte es auf 13 Torbeteiligungen, von denen aber seit Ende Januar nur zwei gelangen. Dennoch legen Medienberichte das Interesse internationaler Klubs nahe. Laut Sport Bild herrscht bei Hertha durchaus Bereitschaft, Cunha ziehen zu lassen. Sollte der 21-Jährige mit einem Klub vorstellig werden, der die Ablöse-Vorstellungen bedient, darf er dem Magazin zufolge gehen.

Klares Transferplus beim Brasilianer?

30 Millionen Euro sollen es demnach ungefähr sein, das wäre eine deutliche Steigerung gegenüber den kolportierten maximal 20 Millionen Euro, die Hertha selbst im Januar 2020 RB Leipzig versprochen hatte. Trainer Pal Dardai musste derweil im Saison-Endspurt ohnehin schon auf Cunha verzichten, der bei den entscheidenden Punktgewinnen gegen den FC Schalke 04 und 1.FC Köln verletzt fehlte.

Dardai und Friedrich sollen bleiben

Die Zukunft des Ungarn selbst ist noch ungeklärt, ein Gespräch mit dem neuen Sportchef Fredi Bobic soll Abhilfe schaffen. Der von Eintracht Frankfurt kommende ehemalige Berliner Profi tritt seinen Dienst kommende Woche an. Dem Magazin zufolge herrscht aber schon jetzt die klare Tendenz, dass es mit Dardai als Chefcoach und auch mit Arne Friedrich als Sportdirektor weitergehen soll. Letzterer hat seinen Verbleib bei Hertha BSC unlängst aber selbst in Frage gestellt.

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Lars Pollmann  
26.05.2021