Champions League-Held

Coman statt Perisic im Endspiel: "Wahrscheinlich Bauchgefühl"

Trainer Hans-Dieter Flick hat sich im Finale für Kingsley Coman entschieden.
Trainer Hans-Dieter Flick hat sich im Finale für Kingsley Coman entschieden. Foto: Getty Images

Ivan Perisic stand in der Champions League von Achtel- bis Halbfinale erfolgreich in der Startelf des FC Bayern München. Im Endspiel durfte Kingsley Coman beginnen - und den entscheidenden Treffer gegen Paris Saint-Germain bejubeln. Trainer Hans-Dieter Flick erklärt seine Wahl.

"Das ist nicht kitschig! Ich hätte keinen Fehler gemacht, wenn ich Ivan Perisic oder Philippe Coutinho aufgestellt hätte: Ivan hat es in den Spielen zuvor super gemacht, Philippe war in den Trainingseinheiten auf einem Top-Niveau, er ist körperlich topfit und hat viel Selbstvertrauen", erklärte Hans-Dieter Flick grundsätzlich bei Sport Bild. Am Ende aber stand Kingsley Coman auf dem Platz und sorgte für den 1:0-Erfolg des FC Bayern München gegen Paris Saint-Germain.

Coman in der Startelf? Flick verweist auf das Bauchgefühl

Der Trainer der Münchner sagte mit Blick auf das Endspiel in der Champions League: "Es war gut, dass wir diese Optionen hatten, genauso bei einem Mann wie Alvaro Odriozola, der im Training immer besser wurde, sich mit unserer Philosophie trotz seiner geringen Einsatzzeiten gut auseinandergesetzt hat." Doch warum durfte Coman plötzlich ran?

Kommunikation als Erfolgsmittel

Flick hatte dafür keinen konkreten Grund: "Ich kann nicht genau benennen, was am Ende den Ausschlag für Kingsley gegeben hat, wahrscheinlich war es Bauchgefühl: Wir unterhalten uns viel, am Ende triffst du als Trainer die Entscheidung." Diese Kommunikation hat ihm geholfen: "Es ist immer schöner, wenn du als Trainer weißt, was die anderen denken, wenn du Führungsspieler einbeziehen kannst, um dann so eine Entscheidung mit noch mehr Argumenten abwägen und treffen zu können."

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Christopher Michel  
02.09.2020