Neuer Keeper

Christensen über Hertha-Wechsel: "Ich lebe jetzt hier meinen Traum"

Oliver Christensen ist glücklich über seinen Wechsel nach Deutschland. Foto: Imago.
Oliver Christensen ist glücklich über seinen Wechsel nach Deutschland. Foto: Imago.

Oliver Christensen wechselte in diesem Sommer von Odense BK zu Hertha BSC. Für den dänischen Torhüter ging mit dem Schritt in die Bundeshauptstadt ein Traum in Erfüllung.

Zunächst war über einen Wechsel von Oliver Christensen zum Hamburger SV spekuliert worden, jedoch scheiterten die Verhandlungen zwischen dem Zweitligisten und Odense BK. Der dänische Klub verständigte sich Ende August stattdessen mit Hertha BSC auf einen Transfer des 22-jährigen Torhüters, der bei der Alten Dame den Druck auf Alexander Schwolow erhöhen soll.

Christensen: "Die deutsche Torhüterschule ist die beste der Welt"

Der Wechsel in die Bundesliga bedeutet für Christensen die Erfüllung eines Traums, den er von Kindesbeinen an verfolgt hat: "Ich hatte im Sommer einige Angebote. Der Hamburger SV wollte mich, doch beide Klubs konnten sich nicht einigen. Dann kam Hertha und ich war sehr aufgeregt. Denn nach Deutschland in die Bundesliga zu wechseln, war meine oberste Priorität, seitdem ich fünf Jahre alt war", berichtete der Däne gemäß der Bild-Zeitung und betonte: "Die deutsche Torhüterschule ist die beste in der Welt. Das war mein Plan. Ich lebe jetzt hier meinen Traum."

"Ich will auf längere Sicht natürlich spielen"

Konkurrent Schwolow spielt seit einem Jahr für Hertha, hat in der Hauptstadt aber keinen leichten Stand. Von Pal Dardai wurde der 29-Jährige zwischen dem 19. und 26. Spieltag der vergangenen Saison auf die Bank gesetzt, ehe Rune Jarstein wegen einer schweren Corona-Erkrankung sowie einer Herzmuskelentzündung eine lange Pause einlegen musste. Während die Prioritäten für Jarstein darauf liegen, gesund zu werden, will Christensen den Stammplatz zwischen den Pfosten erobern: "Ich will hier schnell dazulernen, mir den Hintern abarbeiten und auf längere Sicht natürlich spielen. Ich habe Geduld, bin aber immer bereit", so der 22-Jährige. 

Florian Bajus  
10.09.2021