Hertha BSC

Christensen hadert mit späten Gegentoren: "Es ist frustrierend"

Christensen muss häufig spät hinter sich greifen. Foto: Getty Images
Christensen muss häufig spät hinter sich greifen. Foto: Getty Images

Hertha BSC hat am Freitagabend durch ein spätes Gegentor einen Punkt bei Werder Bremen aus der Hand gegeben. Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit ließen die Berliner Niclas Füllkrug im Strafraum zu viel Platz, Oliver Christensen streckte sich beim Kopfball des WM-Kandidaten vergeblich. Der Torhüter ärgert sich sehr.

"Es ist frustrierend, dass wir schon wieder ein Gegentor in den letzten zehn Minuten kassiert haben. Das müssen wir auf jeden Fall als Mannschaft besprechen und besser machen", zitiert die B.Z. den Dänen. Schon in der Vorwoche gegen den FC Schalke 04 griff er in der 85. Minute hinter sich, wobei die Kollegen den Gegentreffer noch durch das Siegtor von Wilfried Kanga korrigieren konnten. Gegen den SC Freiburg (Gegentor in der 78. Minute), den FSV Mainz 05 (90.+4) oder Bayer Leverkusen (79.) hatten späte Tore aber schon wie nun gegen Bremen Punkte gekostet.

"Das ist einfach unnötig"

Hertha könnte folglich deutlich besser dastehen, als es aktuell Tabellenplatz 14 anzeigt. "Einstellung und Kampfbereitschaft waren da, die Jungs sind marschiert. Aber das musst du bis zum Schluss durchziehen", legt auch Sandro Schwarz den Finger in die Wunde. Unter dem im Sommer verpflichteten Chefcoach hat Hertha fußballerisch eine uneingeschränkt positive Entwicklung genommen, die Mannschaft belohnt sich aber zu selten. "Das ist einfach unnötig, auf diese Art und Weise ein Spiel zu verlieren", sagt der Trainer zum 0:1 bei Werder. 

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Lars Pollmann  
30.10.2022