Medienbericht

Bei Bayern, Bayer, BVB und RB: Chelsea wildert in der Bundesliga

Bellingham und Pavard stehen offenbar bei Chelsea auf dem Zettel. Foto: Getty Images
Bellingham und Pavard stehen offenbar bei Chelsea auf dem Zettel. Foto: Getty Images

Der FC Chelsea hat im vergangenen Sommer die finanziellen Muskeln spielen lassen. Kein anderer Klub auf der Welt hat so viel Geld für neues Personal ausgegeben wie die Blues. Die neuen Besitzer um Todd Boehly werden auch in Zukunft kräftig investieren. Und wildern dabei offenbar besonders in der Bundesliga.

Wie Sport Bild berichtet, soll es längst nicht dabei bleiben, dass Christopher Nkunku von RB Leipzig nach London wechselt. Dieser Transfer befindet sich laut übereinstimmenden Meldungen bereits auf der Zielgeraden. Dem Magazin zufolge soll auch Josko Gvardiol von den Sachsen zu Chelsea kommen, nachdem dieser Wechsel im Sommer noch gescheitert war. Bis zu 150 Millionen Euro soll das Duo kosten. Dieser Summe müsste sich Chelsea zumindest in etwa nähern, um mit Jude Bellingham ein weiteres Transferziel realisieren zu können.

Schon Kontakte wegen Bellingham

Der englische Jungstar von Borussia Dortmund steht bei allen Top-Klubs in seiner Heimat weit oben auf dem Wunschzettel, Chelsea hätte die finanziellen Mittel, um die Konkurrenz auszustechen. Dem Magazin zufolge hat es längst Kontakte zwischen den Klubs gegeben, die Blues wollen offenbar frühzeitig an dieser Personalie arbeiten. Und machen parallel wohl selbst beim FC Bayern nicht Halt. Von dort soll nach Möglichkeit Benjamin Pavard für die Abwehr kommen, sofern er seinen Vertrag, der aktuell bis 2024 läuft, nicht verlängern sollte.

Auch Führungskräfte sollen kommen

Neben spielendem Personal buhlt Chelsea derweil bekanntlich auch um Führungskräfte abseits des Platzes. Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hat sich gegen einen Wechsel von Leipzig nach London entschieden, dafür wird mit einiger Wahrscheinlichkeit Kaderplaner Christopher Vivell neuer Chefscout beim Premier-League-Klub. Zudem habe Chelsea Tim Steidten von Bayer Leverkusen im Visier, der im Sommer vom Leiter der Scoutingabteilung zum Manager Sport aufgestiegen ist. Dass Chelsea mit derartigen Personalien auch in Zukunft immer wieder auf den Bundesliga-Markt schauen würde, liegt auf der Hand. In der jüngeren Vergangenheit haben die Blues schon etwa bei Kai Havertz (Bayer Leverkusen), Christian Pulisic (Borussia Dortmund) oder Timo Werner (RB Leipzig) zugeschlagen.

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Lars Pollmann  
12.10.2022