Abschied von ManUnited

Chelsea oder PSG? Ronaldo soll Optionen haben

Ronaldo wird kaum noch lange bei ManUnited bleiben. Foto: Getty Images
Ronaldo wird kaum noch lange bei ManUnited bleiben. Foto: Getty Images

Erik ten Hag hat bei Manchester United mit seiner Suspendierung von Cristiano Ronaldo an Profil gewonnen. Dass es zwischen dem Chefcoach und seinem alternden Superstar nochmal eine gesunde und produktive Arbeitsebene gibt, steht nicht zu erwarten. Stattdessen dürften beide Seiten nach Möglichkeit schon im Januar eine Trennung anstreben. 'CR7' sollen sich dabei zwei spannende Optionen auftun.

Wie der TV-Sender Sky berichtet, buhlt unter anderem der FC Chelsea um die Dienste des Portugiesen. Demnach sei vor allem der noch recht neue Besitzer Todd Boehly darauf aus, seinen Kauf des Klubs mit der Unterschrift eines globalen Superstars zu veredeln. Bekanntlich waren die Blues schon im Sommer immer wieder als potenzielle Abnehmer für Ronaldo genannt worden, seinerzeit soll dem Bericht zufolge vor allem Thomas Tuchel sein Veto eingelegt haben.

Wechsel innerhalb der Premier League ein Thema

Den deutschen Chefcoach hat Chelsea wenige Tage nach Schließung des Transferfensters im September beurlaubt, somit wäre womöglich der Weg für diesen Transfer frei. Allerdings bliebe wohl abzuwarten, ob ManUnited den Altmeister an einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Champions-League-Plätze abgeben will. Für den englischen Rekordmeister hätte wohl mehr Charme, wenn es für Ronaldo in einer anderen Liga weiterginge. Eine Option soll es dem Sender zufolge bei Paris Saint-Germain geben.

Mit Messi vereint?

Die Zusammenführung von Ronaldo mit seinem sportlichen 'Erzfeind' Lionel Messi wäre ein gefundenes Fressen für Journalisten weltweit und könnte PSG zumindest kurzfristig dabei helfen, den angeblich abwanderungswilligen Kylian Mbappe zu ersetzen. Tatsächlich soll der Franzose sogar einen Stürmer fordern, damit er selbst nicht in vorderster Front spielen muss. Jedoch ist die Ronaldo-Idee wohl eher auf die Besitzer des Klubs zurückzuführen denn auf die sportlich Verantwortlichen in der französischen Hauptstadt. Die Frage ist erlaubt, warum PSG den fünffachen Weltfußballer im Sommer links liegen ließ und nun, da er bald ein halbes völlig verkorkstes Jahr in Manchester hinter sich hat und dabei Teamfähigkeit vermissen ließ, gesteigertes Interesse bestehen soll.

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Lars Pollmann  
25.10.2022