Einstiges Mega-Talent

Campus-Bosse über Arp: "Erwartungshaltung war zu viel für ihn"

Fiete Arp wurde beim FC Bayern meist nur bei den Amateuren eingesetzt. Jetzt kickt er leihweise für Holstein Kiel.
Fiete Arp wurde beim FC Bayern meist nur bei den Amateuren eingesetzt. Jetzt kickt er leihweise für Holstein Kiel. (Foto: imago)

Als Jann-Fiete Arp noch für den Hamburger SV spielte, galt er als Mega-Talent im deutschen Fußball. Kein Wunder, dass sich der FC Bayern München die Dienste des damals 19-Jährigen unter den Nagel riss. Zwei Campus-Bosse erklärten nun, weshalb die Karriere beim Rekordmeister gescheitert ist.

"Fiete ist ein überragender junger Mensch, der sehr früh in den medialen Fokus geraten ist", sagte Holger Seitz, Leiter der Nachwuchsabteilung, laut Bild. Laut des 46-Jährigen war das der Grund für den bisher verpassten Durchbruch beim FC Bayern München: "Ich glaube, dass diese Erwartungshaltung, die mit seinem Wechsel zu Bayern verbunden wurde, zu viel war."

Lewandowskis Fußstapfen waren zu groß

Ebenso denkt auch Campus-Chef Jochen Sauer: "Der Schritt zu Bayern war zu groß – vor allem mit der Erwartungshaltung, dass er jetzt bei den Profis immer spielt und Robert Lewandowski richtig Beine machen muss." Arp, das einstige Wunderkind des Hamburger SV, bestritt bislang nur Pflichtspiel für das Profi-Team der Roten, und das in der ersten Runde des DFB-Pokals 2020. Seit diesem Sommer ist er für ein Jahr an Holstein Kiel ausgeliehen, wo er in allen fünf Zweitliga-Partien zum Einsatz kam.

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Tom Jacob  
08.09.2021