Mit FCA top, S04 flop

Caligiuri rät Schalke: "Versuchen, positiv nach vorne zu schauen"

Daniel Caligiuri beim FC Augsburg mit seinem berühmten Torjubel: "Der Hobel".
Daniel Caligiuri beim FC Augsburg mit seinem berühmten Torjubel: "Der Hobel". (Foto: imago)

Dreieinhalb Jahre kickte Daniel Caligiuri für den FC Schalke 04, mittlerweile schnürt er seine Schuhe für den FC Augsburg. Und das wesentlich erfolgreicher!  Während die Knappen punktlos am Tabellenende stehen, grüßt der 32-Jährige mit dem FCA von Platz zwei.

Nachdem der Vertrag von Caligiuri beim FC Schalke 04 im vergangenen Sommer auslief und es zu keiner weiteren Einigung kam, schloss sich der Italiener dem FC Augsburg an. Auch, wenn die Trennung mit Königsblau nicht reibungslos geschah - Caligiuri redete zuletzt von "fehlender Wertschätzung" - wird der Mittelfeldmann seine Zeit in Gelsenkirchen immer im Gedächtnis behalten. Und auch den aktuellen Werdegang der Schalker hat der 32-Jährige im Blick. "Ja, klar verfolge ich Schalke weiterhin", sagte Caligiuri im kicker meets DAZN-Podcast.

Schalker Kader besitzt "überragende Qualität"

Ob er mit einem weinenden oder einem lachenden Auge schaut, das weiß Caligiuri wohl nur selbst. Fakt ist: Er hat den Absprung zur richtigen Zeit geschafft. Während der FC Augsburg nach drei Spieltagen von Tabellenplatz zwei grüßt, schlittert der FC Schalke 04 von einer Niederlage und einer Krise in die nächste. "Es ist gerade eine sehr, sehr schwierige Zeit. Das war auch in der Rückrunde so", blickte der Ex-Schalker auf seinen ehemaligen Klub zurück und erklärte zugleich, wo das Problem liegt. Am Können der Einzelspieler lege es nämlich nicht, die Schalker hätten laut Caligiuri immer noch "eine überragende Qualität, wenn man die Namen liest" -  nur das Selbstvertrauen fehle. Seinen Ex-Kollegen empfiehlt er daher: "Versuchen, positiv nach vorne zu schauen." So, wie Caligiuri es aktuell mit dem FCA macht.

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Tom Jacob  
05.10.2020