Verteidiger darf gehen

Trotz Gerüchten: BVB wartet weiter auf Angebote für Akanji

Akanji wechselt womöglich nach Italien. Foto: Getty Images
Akanji wechselt womöglich nach Italien. Foto: Getty Images

An Gerüchten darüber, wohin Manuel Akanji wechseln könnte, mangelt es nicht. Offenbar deutet sich ein zeitnaher Abschied des Innenverteidigers von Borussia Dortmund aber nicht an.

Manuel Akanji ist einer der wenigen konkreten Verkaufskandidaten von Borussia Dortmund. Der Schweizer will seinen bis 2023 datierten Vertrag nicht verlängern, laut den Ruhr Nachrichten strebt er auch keinen ablösefreien Abschied am Ende der kommenden Saison an. Stattdessen wolle Akanji schon in diesem Jahr eine neue Herausforderung annehmen - die Frage sei allerdings, bei welchem Klub er diese finden werde.

Noch keine Angebote für Akanji

Die Bild-Zeitung berichtete am Montag, Inter Mailand habe Akanji als potentiellen Nachfolger für Milan Skriniar auf dem Zettel, der seinerseits das Interesse von Paris St. Germain auf sich gezogen hat. Die Boulevardzeitung ergänzte jedoch genauso wie die Ruhr Nachrichten, dass Borussia Dortmund bisher keine Angebote erhalten habe. Entsprechend werde Akanji am kommenden Freitag beim Trainingsauftakt der zurückkehrenden Nationalspieler erwartet - doch ob er die Saison 2022/23 im schwarz-gelben Trikot absolvieren wird, erscheint trotz des Geduldsspiels fraglich.  Denn Akanji soll dem BVB gemäß der Bild-Zeitung mindestens 20 Millionen Euro einbringen, um Spielraum für weitere Neuzugänge zu eröffnen. 

Florian Bajus  
04.07.2022