Persönliche Wechselfrist

BVB befürchtet bei Sancho keinen 'Dembele-Fall'

Sancho wird heftig von Manchester United umworben. Foto: Lars Baron/Getty Images
Sancho wird heftig von Manchester United umworben. Foto: Lars Baron/Getty Images

Borussia Dortmund erwartet alle Profis am morgigen Donnerstag zum Auftakt in die Saisonvorbereitung. In diesen speziellen Tagen heißt dies, dass neben der Leistungsdiagnostik Corona-Tests anstehen. Ins Training geht es erst nächste Woche. Dass Jadon Sancho dabei fern bleibt, ist nicht zu erwarten.

Wie der kicker berichtet, befürchtet der BVB beim heftig von Manchester United umworbenen Engländer keinen neuen 'Ousmane-Dembele-Fall'. Der Franzose hatte seinen Wechsel zum FC Barcelona per Streik umgesetzt. Auch Pierre-Emerick Aubameyang zog den Zorn der Vereinsführung auf sich, als er sich zum FC Arsenal schmollte. Hans-Joachim Watzke hat seither wiederholt betont, der nächste Problem-Profi werde sich auf der Tribüne wiederfinden.

Kein Spielraum bei der Höhe der Ablöse

Den Versuch aufs Exempel soll Sancho aber nicht antreten. Zwischen allen Parteien herrschen demnach klare Absprachen, die wohl auch allseitig akzeptiert sind. Der Angreifer darf den BVB verlassen, sofern er mit einem Klub vorstellig wird, der die geforderte Ablösesumme auf den Tisch legt. 120 Millionen Euro, daran ändert sich weiter nichts, sind gefordert. Spielraum gibt es wohl allenfalls bei der Zusammensetzung der Summe, etwa in der Frage, wie hoch die Sofort-Rate ausfallen müsste.

BVB glaubt nicht an den Deal

Dass ManUnited in Corona-Zeiten dieses Paket schnürt, gilt BVB-intern dem Bericht zufolge weiter als eher unwahrscheinlich. Zeit bleibt dem englischen Rekordmeister dabei nur bis 10. August. Die persönliche Transfer-Deadline von Sancho bedeutet: Fliegt er mit dem BVB ins Trainingslager nach Bad Ragaz (Schweiz), wechselt er den Verein frühestens 2021. 

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Lars Pollmann  
29.07.2020