Auf Schalke "den Spaß verloren"

Burgstaller: "Froh, wieder volles Mitglied in einer Mannschaft zu sein"

Burgstaller war auf Schalke nicht mehr glücklich. Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images
Burgstaller war auf Schalke nicht mehr glücklich. Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Guido Burgstaller hat den FC Schalke 04 Ende September nach dreieinhalb Jahren verlassen. Der Österreicher erlebte mit den Königsblauen Höhen und Tiefen, war Publikumsliebling und Gesicht von Krisen. Beim FC St. Pauli fühlt er sich wohler als zuletzt auf Schalke.

"Ich bin froh, wieder volles Mitglied in einer Mannschaft zu sein", zitiert die Bild-Zeitung den Angreifer. "Vor allem der Spaß ist wieder zurückgekommen. Den hatte ich ein bisschen verloren." Der ehemalige Nationalspieler, dem in seinen ersten eineinhalb Spielzeiten auf Schalke alleine 20 Bundesliga-Treffer gelungen waren, war im Sommer aussortiert worden. Schon in der Rückrunde stand Burgstaller zeitweise nicht im Kader von David Wagner. Eine Trennung war für beide Seiten unausweichlich.

"Muss man akzeptieren"

"Auf Schalke war es eine schwierige Zeit für mich", sagt Burgstaller und meint damit wohl die Endphase. Schließlich gab es auch gute Phasen bei den Knappen, mit denen er 2018 Vizemeister wurde und so mit 29 Jahren sein Debüt in der Champions League feierte. In Erinnerung bleibt allerdings meist doch der jüngste Eindruck. Und da steht für Burgstaller eine Bundesliga-Saison ohne auch nur einen Treffer. "Das beeinträchtigt mich nicht. Das muss man auch mal akzeptieren in einer Karriere", sagt der Neuzugang des FC St. Pauli, der am Montagabend gegen Ex-Klub 1.FC Nürnberg sein Startelf-Debüt feiern könnte.

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Lars Pollmann  
17.10.2020