Werder-Legende

Burdenski: "Platz 7 bis 9 ist für Werder drin!"

Werder will mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben.
Werder will mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Foto: Getty

Nach der verkorksten Vorsaison glaubt Werder-Legende Dieter Burdenski, dass für Bremen in der neuen Spielzeit ein Tabellenplatz in der oberen Tabellenhälfte durchaus möglich sei.

Nur knapp ist Werder Bremen in der Relegation dem Abstieg aus der Fußballbundesliga entgangen. In der neuen Saison soll es deutlich besser laufen. Und wo landet Werder am Ende? Laut Dieter Burdenski, 1988 deutscher Meister mit Bremen, wird sein ehemaliger Verein diesmal nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

Burdenski: "...das mag sehr optimistisch klingen"

"Platz 7 bis 9 ist drin. Das mag für manche sehr optimistisch klingen. Aber so wie in der vergangenen Saison eine negative Eigendynamik entstand, kann es diesmal in die andere Richtung gehen", erklärte der 12-fache Nationalspieler in seiner Funktion als Bild-Kolumnist. Geht es nach dem früheren Torwart, "ist aber ein gelungener Start unabdingbar. Hertha, Schalke, Bielefeld – aus den drei Spielen müssen sechs Punkte her."

"Das Weserstadion muss wieder zu einer Festung werden"

Der 69-Jährige sieht dieses Vorhaben realistisch und betonte zudem, dass er sich für diese Saison wieder ein stärkeres Auftreten bei Heimspielen wünsche: "Siege im Weserstadion waren in der letzten Saison absolute Mangelware. Es war ein absoluter Härtetest für jeden Fan, die Heimspiele zu ertragen. Jetzt geht es darum, das zu ändern. Es ist eine der wichtigsten Aufgaben in dieser Spielzeit, das Weserstadion wieder zu einer Festung zu machen. Die Zuschauer haben es jedenfalls verdient, mit einem Lächeln nach Hause zu gehen."

Gegen Hertha hat Werder gleich die Chance, den ersten Heimdreier einzufahren. 8.500 Fans wollen ihre Mannschaft am Samstagnachmittag (15:30 Uhr) hierfür lautstark unterstützen, um am 1. Spieltag mit einem Sieg zu starten.

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Adrian Kuehnel  
19.09.2020