Keine Aufbruchstimmung

Burdenski kritisiert Führung um Baumann, Fritz und Bode

Burdenski gibt sich vor dem Ligastart bedenklich.
Burdenski gibt sich vor dem Ligastart bedenklich. Foto: Imago

Werder Bremen will nach dem Abstieg von der Bundesliga in die 2. Liga den Neuanfang wagen. Ex-Werder-Keeper Dieter Burdenski hat jedoch seine Zweifel, ob dies unter der aktuellen Klubführung klappen kann.

"Werders Verantwortliche haben sich den Abstieg ja selbst zuzuschreiben", meint Dieter Burdenski in einer Kolumne für die Bild. Laut dem 70-Jährigen haben die Bremer eine Aufbruchstimmung "bislang nicht entfachen können". Die Werder-Ikone weiter: "Mit Frank Baumann, Clemens Fritz und Marco Bode sind die Verantwortlichen für den Abstieg weiter in Amt und Würden. Ich erinnere an Bodes Aussage 'Werder muss Werder bleiben'. Das sagt alles."

Lob für Anfang

Burdenski befindet: "So etwas wie in Bremen würde es eh nirgends anders in Deutschland geben. Hier wird schnell zur Tagesordnung übergegangen." Immerhin hinterlässt Cheftrainer Markus Anfang für ihn "bislang einen guten Eindruck". Vor dem Ligaauftakt gegen Hannover 96 (Samstag, 20.30 Uhr) sagt Burdenski: "Der Druck ist für Anfang weniger groß als für Baumann und Fritz, auf die jetzt noch mehr geachtet wird. Ein missratener Start könnte ihnen am Ende den Job kosten, was ich persönlich aber nicht hoffe."

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Adrian Kuehnel  
23.07.2021