ZDF-Bericht

Bundesliga-Stadien schon bald bis zu 40 Prozent voll?

Gladbach spielte Samstag noch vor nur 300 Fans. Foto: Lars Baron/Getty Images
Gladbach spielte Samstag noch vor nur 300 Fans. Foto: Lars Baron/Getty Images

Zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison kommende Woche gleichen die Regelungen bezüglich der Rückkehr von Fans einem Flickenteppich. An manchen Standorten sind mehrere Tausend Zuschauer dabei, anderswo wenige Hundert oder gar keine. Womöglich gibt es bald die ersehnte einheitliche Regelung.

Wie das ZDF unter Berufung auf Umkreise der Arbeitsgemeinschaft der Chefs und Chefinnen der Staatskanzleien berichtet, "soll schnellstmöglich eine bundesweite Richtlinie umgesetzt werden, die als Vorlage für lokale Behörden dienen soll". Demnach soll in den Sportstätten der Republik eine 30- bis 40-prozentige Auslastung des Fassungsvermögens erlaubt werden. Es gehe dabei nicht um eine Sonderregel für den Bundesliga-Fußball, sondern um alle Sportevents in Deutschland.

Frist Ende Oktober vorgezogen

Entsprechend waren nicht nur Vertreter der DFL bei den Gesprächen zugegen, sondern auch andere Spitzensport-Verbände. Freilich nimmt der Fußball als größer Volkssport in Deutschland eine herausragende Stellung ein. Nicht zuletzt geht es auch um die deutlich größte Zahl von Personen. In die größte Sporthalle Deutschlands, die Lanxess Arena in Köln, passen bis zu 20 000 Zuschauer. Diese Größenordnung würde in den Bundesliga-Stadien etwa von Borussia Dortmund, des FC Bayern, Hertha BSC oder Schalke 04 bei der geplanten einheitlichen Neuregelung übertroffen. Ursprünglich sollte es erst Ende Oktober zu einer solchen Einigung kommen, nun soll es dem TV-Sender zufolge aber deutlich schneller gehen.

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Lars Pollmann  
13.09.2020