Stadionauslastung am Samstag

Bundesliga-Schlager zwischen BVB und Bayern vor 27 000 Fans?

Wie viele Fans dürfen am Samstag dabei sein? Foto: Getty Images
Wie viele Fans dürfen am Samstag dabei sein? Foto: Getty Images

Borussia Dortmund empfängt am Samstagabend den FC Bayern zum Schlagerspiel der Bundesliga. Es ist das Duell der beiden größten Klubs des Landes, das dem deutschen Oberhaus auch die meiste internationale Aufmerksamkeit verschafft. Unklar bleibt, wie viele Fans vor Ort dabei sein dürfen.

Die ursprüngliche Hoffnung auf ein volles Haus mit 67 000 Zuschauern muss der BVB mit ziemlicher Sicherheit begraben. Die landesweite Empörung über das rheinische Derby zwischen dem 1.FC Köln und Borussia Mönchengladbach scheint dafür zu groß, dem Lokalduell hatten 50 000 Fans beigewohnt. "Solche Bilder wie in Köln darf es und wird es nicht mehr geben: Wir werden entsprechende Beschlüsse auch für Nordrhein-Westfalen umsetzen", zitiert die WAZ NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst. 

Trend zu Geisterspielen nicht bundesweit einheitlich

Der politische Trend scheint dabei in Richtung von Geisterspielen zu gehen, die es in Sachsen bereits gibt und von Markus Söder auch für den Freistaat Bayern schon angekündigt sind. In NRW sind die Inzidenzzahlen allerdings weniger frappierend als im Süden und Osten des Landes, weshalb wohl durchaus noch ein gewisser Optimismus herrscht, es könne lediglich bei einer Beschränkung bleiben, nicht aber einem gänzlichen Ausschluss von Fans.

Auslastung zwischen 20 und 30 Prozent in NRW?

Der Regionalzeitung zufolge rechnet der BVB so mit 27 000 Zuschauern, die dem Duell mit dem FC Bayern am Samstag einen noch halbwegs angemessenen Rahmen bieten könnten. Eine Auslastung zwischen 20 und 30 Prozent der Stadionkapazität sei auch mit dem vereinbar, was am Dienstag aus der Staatskanzlei in Düsseldorf nach außen gedrungen sei, so der Bericht. Klar ist: Beim Versuch, die sechste Niederlage am Stück gegen die Münchner zu verhindern, hätte der BVB gerne so viele Fans wie möglich dabei gehabt. Die Pandemie macht dieser Hoffnung einen Strich durch die Rechnung. Was am Ende übrig bleibt, klärt sich kurzfristig, womöglich erst am Donnerstag.

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Lars Pollmann  
01.12.2021