City-Stürmer

Bundesliga-Rückkehr? Nmecha spricht über seine Zukunft

Lukas Nmecha (m.) im Trikot des VfL Wolfsburg. Foto: Imago

Das erste Gastspiel von Lukas Nmecha in der Bundesliga war kein erfolgreiches. 2019 absolvierte der 22-Jährige sechs Einsätze für den VfL Wolfsburg in Deutschlands höchster Spielklasse. Gut möglich, dass ab dem Sommer weitere hinzukommen.

Nach 21 Toren in 41 Pflichtspielen für den RSC Anderlecht geht es für Lukas Nmecha, Stand jetzt, im Sommer zurück zu Manchester City. Für die Engländer schnürt der Angreifer bereits von Kindesbeinen an seine Fußballschuhe, lief bislang nur 14 Minuten in der Premier League auf und war zwischenzeitlich viermal ausgeliehen. Da der Vertrag des U21-Nationalspielers 2022 ausläuft, stellt sich im Sommer die große Zukunftsfrage. "Über den nächsten Move muss ich gut nachdenken", sagte er auf Nachfrage von fussball.news und ergänzte: Dafür brauche ich auch Zeit, da gibt es keine schnellen Entscheidungen. Zuhause rede ich erstmal mit meiner Familie." Aktuell ist Nmecha mit der deutschen U21 Nationalmannschaft noch bei der Endrunde der Europameisterschaft unterwegs.

Spielpraxis das oberste Gebot

Der 22-Jährige, der in Hamburg geboren wurde und 2007 mit seiner Familie nach England ausgewandert ist, hat ein klares Profil an den neuen Arbeitgeber: "Wenn ich gute Leistungen bringe, dass ich auch entsprechend spielen kann." Heißt im Klartext: Egal, ob es am Ende ein Topklub oder ein Mittelklasseverein wird, die Perspektive auf Spielpraxis soll in jedem Fall gegeben sein. Auch ein Verbleib beim RSC Anderlecht ist nicht vom Tisch, dort blühte er zuletzt schließlich auf, bekam das nötige Vertrauen.

"Versuche den Kopf klar zu halten" 

Das war nicht immer so: "In meinen Leihen davor habe ich keine Chancen kriegt. Dabei geht es als Stürmer alles über das Toreschießen."  Aktuell aber will sich der Rechtsfuß mit seiner Zukunft noch nicht beschäftigen, legt seinen Fokus voll und ganz auf das EM-Endturnier mit der U21-Nationalmannschaft: "Ich versuche im Moment meinen Kopf klar zu halten, konzentriere mich auf die Spiele, die jetzt kommen. Ich denke nicht viel darüber nach. Im Hinterkopf ist natürlich etwas da. Wenn das hier vorbei ist, dann sehe ich, was der nächste Schritt ist." Der soll gut überlegt sein. 

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Benjamin Heinrich  
28.05.2021