Bayern sucht eher links außen

Bundesliga-Lösung bei Alaba-Abgang? Friedl und Sosa im Fokus

Kommt Friedl, wenn Alaba geht? Foto: LUKAS BARTH/POOL/AFP via Getty Images
Kommt Friedl, wenn Alaba geht? Foto: LUKAS BARTH/POOL/AFP via Getty Images

Der FC Bayern hat inzwischen mehrfach kommuniziert, dass David Alaba den Klub am Saisonende verlassen wird. Der Österreicher geht als einer der meistdekorierten Spieler der großen Vereinshistorie und hinterlässt eine klaffende Lücke. Als Ersatz will der Rekordmeister wohl einen Linksverteidiger holen.

Als neuer linker Innenverteidiger würde Lucas Hernandez fungieren, der in der Wunsch-Abwehr neben Dayot Upamecano (noch RB Leipzig) auflaufen würde. Dies berichtet Sport Bild. Entsprechend bräuchte es einen neuen Konkurrenten für Alphonso Davies auf der linken Abwehrseite. Dem Magazin zufolge hat der FC Bayern dafür neben den zuletzt genannten Namen Luca Netz (Hertha BSC) und Omar Richards (FC Reading) auch Marco Friedl und Borna Sosa auf dem Zettel.

Friedl mit Rückkauf-Klausel

Der Profi von Werder Bremen kam einst aus München an die Weser und hat dem Bericht zufolge eine Klausel in seinem Vertrag, die eine Rückkehr zum FC Bayern ermöglichen würde. Zehn Millionen Euro müsste Hasan Salihamidzic demnach entrichten, um den Effekt des Alaba-Abgangs mit einem österreichischen Landsmann abzufedern. Die doppelte Summe werde hingegen wohl bei Sosa vom VfB Stuttgart mindestens fällig.

Sosa hat den Durchbruch geschafft

Der Kroate ist in dieser Saison endgültig in der Bundesliga angekommen, gilt als einer der besten Flankengeber im Oberhaus. Der VfB verlängerte seinen Vertrag erst im November langfristig bis 2025, zahlte selbst 2018 für das Talent von Dinamo Zagreb immerhin stolze sechs Millionen Euro. Friedl wäre also die günstigere Alternative, allerdings hat sich der 22-Jährige beim SV Werder in der Innenverteidigung festgesetzt. Ob er genug Zug nach vorn entwickeln kann, um beim FC Bayern zu funktionieren, wäre die große Frage.

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Lars Pollmann  
10.02.2021