Bild berichtet von Plänen des Klubs und der Stadt

Bundesliga-Auftakt: Leipzig gegen Mainz vor über 8 000 Zuschauern?

Leipzig empfängt am ersten Spieltag Mainz. Foto: Kai Pfaffenbach/Pool via Getty Images
Leipzig empfängt am ersten Spieltag Mainz. Foto: Kai Pfaffenbach/Pool via Getty Images

Die vergangenen Tage haben der Hoffnung auf die Rückkehr von Fans in die Bundesliga-Stadien zum Start der neuen Saison einen erheblichen Dämpfer verpasst. Vor November ist eine flächendeckende Rückkehr ausgeschlossen. RB Leipzig aber verfolgt wohl weiter Pläne, vor Zuschauern spielen zu dürfen.

Dies berichtet die Bild-Zeitung. Demnach laufen Gespräche zwischen dem Champions-League-Halbfinalisten und der Stadt. Es gehe um die Zulassung von bis zu 20 Prozent der Maximalauslastung in der Heimspielstätte der Sachsen. Konkret wären so 8 400 Zuschauer dabei, wenn RB Leipzig am 20. September seine Saison gegen den FSV Mainz 05 eröffnet. "Wir prüfen weiterhin alle Eventualitäten und sind im Austausch mit den Behörden", bestätigt ein Sprecher des Klubs dem Boulevardblatt.

Sieben-Tages-Inzidenz entscheidet

Ein Sprecher der Stadt legt nach: "Die aktuelle Rechtslage verbietet bei uns – Stand jetzt – keineswegs Spiele mit Zuschauern." Ob dies auch in drei Wochen der Fall sein wird, lässt sich freilich noch nicht sagen. Abhängig wird dies von der Sieben-Tages-Inzidenz in Leipzig sein. Liegt der Wert zum entscheidenden Zeitpunkt unter 20 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner, ist dem Bericht zufolge seitens des Freistaats Sachsen eine Austragung vor Zuschauern gestattet. Mit Stand des heutigen Datums liegt der Wert in Leipzig bei 5,1, die Tendenz ist allerdings leicht steigend.

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Lars Pollmann  
29.08.2020