Rückblick

Buck blickt auf Rehhagel-Ende in Lautern zurück: "Bruch war nicht mehr zu kitten"

Otto Rehhagel hat den 1. FC Kaiserslautern geprägt.
Otto Rehhagel hat den 1. FC Kaiserslautern geprägt. Foto: Getty Images

Platz 5 als Misserfolg? So gestaltete sich die Lage des 1. FC Kaiserslautern noch zur Jahrtausendwende. Inzwischen dümpelt der Klub in der 3. Liga vor sich hin. Andreas Buck blickt auf das Ende der Ära Otto Rehhagel zurück.

Otto Rehhagel schaffte 1998 mit dem 1. FC Kaiserslautern die große Sensation und wurde als Aufsteiger deutscher Meister. Doch der Betzenberg war schon immer ein unruhiger Ort, der Erfolg verdecke vieles. Rehhagels rigoroser Führungsstil wurde im zwei Jahre später zum Verhängnis, 2000 war Schluss für ihn in der Pfalz.

Buck blickt zurück

Andreas Buck war damals mittendrin und blickte im kicker zurück: "Wenn man heute über Theater beim FCK spricht, war das damals natürlich Jammern auf ganz hohem Niveau, man war schließlich noch eine große Nummer in der Bundesliga." Zwei fünfte Plätze entsprachen nicht den Ansprüchen, Topstars wie Youri Djorkaeff, Mario Basler oder Ciriaco Sforza wollten Königsklasse spielen.

Rehhagel war nicht mehr tragbar

Mit Rehhagel war dies nicht mehr nötig. Buck erklärte: "Aber durch verschiedene Maßnahmen hat er das Mannschaftsgefüge auseinandergebracht. Es ist ein Bruch durch die Mannschaft gegangen, das war dann irgendwann nicht mehr zu kitten." Inzwischen liegt das letzte Bundesligajahr für die Pfälzer acht Jahre zurück.

Christopher Michel  
21.09.2020