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Bruun Larsen: Deshalb scheiterte 2018 ein fester Wechsel zum VfB

Jacob Bruun Larsen verließ den BVB im Januar 2020 in Richtung Hoffenheim.
Jacob Bruun Larsen verließ den BVB im Januar 2020 in Richtung Hoffenheim. Foto: Getty Images

Der VfB Stuttgart wollte Jacob Bruun Larsen nach einem Leih-Halbjahr fest verpflichten. Doch Borussia Dortmund legte Veto ein - was sich dann für den Dänen auch auszahlte.

Jacob Bruun Larsen hatte sich beim VfB Stuttgart wohlgefühlt, obwohl er nur viermal zum Einsatz kam. Die Schwaben wollten den Flügelspieler nach der Leihe halten und weiter fördern. Der Däne erklärte bei Spox: "Dortmund hielt die Zügel in der Hand. Michael Zorc sagte mir, dass Lucien Favre unbedingt erst einmal alle Spieler anschauen möchte, bevor irgendwelche Personalentscheidungen getroffen werden."

Bruun Larsen blickt zurück

Bruun Larsen gab zu: "Ich war mir natürlich nicht ganz sicher, worauf das hinauslaufen wird, denn ich hatte beim VfB ja kaum gespielt." Er nahm sofort die Arbeit auf: "Nach dem Saisonende in Stuttgart bin ich kurz in den Urlaub gefahren und habe anschließend zwei Monate am Stück trainiert, um so fit wie möglich in Dortmund anzukommen."

Lob für Favre

Das Ziel war klar: "Ich wusste, dass ich Favre beeindrucken musste, weil es sonst sehr schwer für mich geworden wäre." Am Ende der Saison standen 30 Pflichtspiele und sechs Scorerpunkte. Bruun Larsen lobte Favre: "Ich habe es geliebt unter ihm. Er ist eine sehr menschliche Person. Als Trainer ist er bekanntermaßen sehr detailliert. Er hat tagtäglich mit mir gesprochen, wollte mir immer helfen und mich besser machen. Ständig hat er mir irgendwelche Übungen gezeigt, das war wirklich imposant."

Florian Bolker  
16.10.2020