Bevor Haaland aufdrehte

Brandt zur 1. Halbzeit: "Haben zu viel gewollt, uns das Leben selbst schwer gemacht"

Herthas Matteo Guendouzi (l.), der im ersten Durchgang gegen Dortmunds Julian Brandt noch die Oberhand behielt.
Herthas Matteo Guendouzi (l.), der im ersten Durchgang gegen Dortmunds Julian Brandt noch die Oberhand behielt. (Foto: imago)

Nach 45 Minuten lag Borussia Dortmund gegen Hertha BSC mit 0:1 hinten. Offensivspieler Julian Brandt erklärt, warum der BVB im ersten Durchgang nicht in die Gänge kam.

An fehlender Motivation kann es jedenfalls nicht gelegen haben. "Wir haben uns extrem viel vorgenommen", sagte Brandt nach dem 5:2-Sieg über die Berliner bei DAZN. Dabei stotterte im ersten Durchgang der BVB-Motor. "Leider ist das in den ersten 30 Minuten in Hektik umgewandelt worden, das hat uns das Leben selbst schwer gemacht", so Brandt der außerdem ergänzte: "Ich hatte das Gefühl, dass wir zu viel wollten, haben dadurch die Berliner zum Kontern eingeladen und das Gegentor gefressen."

Halbzeit? "Wir wollten die Pause gar nicht!"

Noch vor der Halbzeitpause, in die es mit einem 0:1-Rückstand ging, zeigte sich Borussia Dortmund jedoch stabiler. Mit diesem Gefühl von Sicherheit drängten die Spieler deshalb auf den Anpfiff zur zweiten Halbzeit. "Wir wollten die Pause gar nicht, sondern direkt weitermachen", verriet Brandt die Stimmung in der Kabine. Folglich ging dann auf dem Platz auch die Post ab. Innerhalb fünf Minuten drehten die Schwarz-Gelben die Partie, am Ende stand ein 5:2-Sieg zu Buche.

Profile picture for user Tom Jacob
Tom Jacob  
22.11.2020