Beim Freiburg-Spiel

Eklat um Flaschenwurf: Brachte Labbadia so Hertha und Cunha auf Spur?

Herthas Trainer Bruno Labbadia im Gespräch mit seinem Stürmer Matheus Cunha. Foto: Imago

Kam es bei Hertha BSC im Auswärtsspiel beim SC Freiburg vor Weihnachten zu einem Eklat? Trainer Bruno Labbadia soll in der Halbzeit die Nerven verloren haben.

Wie die Sport Bild berichtet, ist die Beziehung zwischen Trainer Bruno Labbadia und Offensivspieler Matheus Cunha bei Hertha BSC um eine Anekdote reicher. Der 21-jährige Brasilianer wurde beim Auswärtsspiel in Freiburg am 20. Dezember zur Halbzeit ausgewechselt, Labbadia sagte im Anschluss: "Er war unterirdisch, hat sich und die anderen Spieler runtergezogen." Die Berliner verloren die Partei beim SC Freiburg trotz der Cunha-Auswechslung beim Halbzeitstand von 0:1 noch mit 1:4.

Cunha fühlte sich bedroht

Doch Auswechslung und die Kritik nach dem Spiel waren an diesem Tag wohl nicht alles. Labbadia soll in der Pause zu einer drastischen Maßnahme gegriffen und eine Plastik-Flasche durch die Kabine geschleudert haben. Cunha soll den Wurf als Angriff gewertet haben, hat dem Bericht nach zu seinem Teamkollegen gesagt: "Kann das jemanden verletzen? Ich denke schon." Der Ausraster allerdings zeigte bei Team und Spieler wohl Wirkung. Nach der Mini-Winterpause besiegten die Berliner Schalke 04 zuhause mit 3:0, mit Cunha in der Startelf. 

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Benjamin Heinrich  
05.01.2021