Hoffnung auf die Bundesliga-Rückkehr

Boulahrouz: Beim HSV "wie ein Kind im Süßigkeiten-Laden"

Boulahrouz erlebte beim HSV ganz andere Zeiten. Foto: Imago
Boulahrouz erlebte beim HSV ganz andere Zeiten. Foto: Imago

Der Hamburger SV startet am heutigen Sonntag mit einem Heimspiel gegen Jahn Regensburg ins Kalenderjahr 2021. Die Rothosen wollen dabei wieder am VfL Bochum vorbeigehen, der am Samstag auf Platz zwei sprang. Sicherlich wird dabei auch Khalid Boulahrouz die Daumen drücken.

Der inzwischen 39-jährige Ex-Profi denkt immer noch gerne an seine Zeit beim HSV zurück. "Ich werde nie vergessen, als ich 2004 mit dem damaligen Sportchef Dietmar Beiersdorfer spät am Abend erstmals das Volksparkstadion besuchte. Ich fühlte mich wie ein Kind im Süßigkeiten-Laden", zitiert die Bild-Zeitung den Niederländer. "Ich war auf den ersten Blick in den HSV verliebt."

"Nie gedacht, dass der HSV drei Jahre 2. Liga spielt"

Boulahrouz blieb für zwei Jahre und machte 66 Spiele, qualifizierte sich in der zweiten Saison mit dem HSV für die Champions League, ehe er zum FC Chelsea ging. Heute ist der Klub davon meilenweit entfernt, was der Vizeweltmeister von 2010 sehr bedauert. "Ich hätte nie gedacht, dass der HSV drei Jahre lang zweitklassig spielen wird. Aber es ist eine brutale Liga. Ich habe aber Hoffnung, dass es jetzt endlich hochgeht", so Boulahrouz. 

"Ulreich wird Hamburg helfen"

Zu den Trägern dieser Hoffnung zählt für den als beinharten Verteidiger gefürchteten Nationalspieler Sven Ulreich. Mit dem Stammkeeper, seit Oktober beim HSV, hatte er einst beim VfB Stuttgart gespielt. "Er ist ein guter Torwart, der mittlerweile viel Erfahrung gesammelt hat. Ulreich wird Hamburg helfen, den Schritt nach oben zu machen." Beim VfB standen die beiden zwischen 2010 und '12 insgesamt 46 Mal gemeinsam auf dem Feld.

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Lars Pollmann  
03.01.2021