Dürftiger Auftritt in Berlin

Boszs Frust: "Wenn man die Konter so verteidigt, verliert man"

Peter Bosz ließ am Auftritt seiner Mannschaft in Berlin kein gutes Haar. Foto: Imago
Peter Bosz ließ am Auftritt seiner Mannschaft in Berlin kein gutes Haar. Foto: Imago

Bayer Leverkusen musste sich bei Hertha BSC mit 0:3 geschlagen geben. Trainer Peter Bosz war nach dem Schlusspfiff aus zweierlei Gründen frustriert.

Wie er das 0:3 bei Hertha BSC wertet, beantwortete Peter Bosz eindeutig: "Ein enttäuschendes Ergebnis", sagte der Cheftrainer von Bayer Leverkusen auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Bereits nach vier Minuten geriet Leverkusen durch den Treffer von Deyovaisio Zeefuik in Rückstand, in der 26. Minute erhöhte Matheus Cunha auf 2:0, sieben Minuten später traf auch Jhon Cordoba für die Alte Dame. 

Bosz kritisiert Chancenverwertung und Konterabsicherung

"Wir haben uns sehr viel vorgenommen, haben Torchancen gehabt, aber wir haben das Tor nicht getroffen - und beim Gegner geht der erste, zweite und dritte Ball rein. Dann ist das Spiel in der Halbzeit fast gelaufen", analysierte Bosz die Partie. Aufgrund der starken Phase seiner Mannschaft nach dem ersten Gegentor hatte Bosz die Hoffnung auf einen Turnaround im zweiten Durchgang nicht aufgegeben, doch der Auftritt im zweiten Durchgang ließ zu wünschen übrig: "Wir haben gesagt: 'Wenn wir den Anschlusstreffer machen, ist das immer noch möglich.' Aber wenn man die Tore nicht macht und wenn man die Konter so verteidigt, verliert man", haderte der Niederländer. 

Druck auf Bosz wächst

Die Werkself hat nun vier der letzten fünf Bundesligaspiele verloren und belegt mit 40 Punkten den sechsten Tabellenplatz. Angesichts von sieben Punkten Rückstand auf die Champions-League-Plätze dürfte der Druck auf Bosz wachsen. Sportdirektor Simon Rolfes forderte unter der Woche vom Chef-Coach, Lösungen zu finden - diese wird der 57-Jährige spätestens nach der Länderspielpause liefern müssen.

Florian Bajus  
21.03.2021

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