Gladbacher Pechvogel

Borussia gibt Doucoure nicht auf: "Nicht ausgeschlossen, dass er den Anschluss schafft"

Mamadou Doucoure (Vordergrund) ist bei Borussia Mönchengladbach weiter vom Verletzungspech verfolgt. Foto: Getty Images.
Mamadou Doucoure (Vordergrund) ist bei Borussia Mönchengladbach weiter vom Verletzungspech verfolgt. Foto: Getty Images.

Die Zeit von Mamadou Doucoure bei Borussia Mönchengladbach ist von zahlreichen Rückschlägen gekennzeichnet. Die Hoffnung auf glücklichere Zeiten des Abwehrspielers haben die Verantwortlichen aber noch nicht verloren.

Als hochveranlagtes Talent wechselte Mamadou Doucoure im Sommer 2016 von Paris St. Germain zu Borussia Mönchengladbach. Fünf Jahre später verzeichnet der Innenverteidiger nur zwei Pflichtspieleinsätze für die Fohlen. Grund dafür sind die zahlreichen Verletzungen, die er seit seiner Ankunft am Niederrhein erlitten hat; dazu zählen beispielsweise ein zweifacher Muskelbündelriss, ein Teilabriss des Muskels und ein Achillessehnenriss. 

Korell: "Die nächsten Monate werden sehr wichtig für Mamadou"

Letztgenannte Verletzung zog sich Doucoure in diesem Jahr zu. Die vergangenen Monate hat der Franzose in Paris verbracht, in den kommenden Wochen soll er schrittweise herangeführt werden: "Es ist nicht ausgeschlossen, dass er den Anschluss schafft, er ist durch die vielen Verletzungen stabiler geworden. Die nächsten Monate werden sehr wichtig für Mamadou. Es wird vier Wochen dauern, nach der Winterpause kann er dann wieder bereit sein für die nächsten Schritte", erläuterte Chef-Scout Steffen Korell gegenüber der Rheinischen Post.

U23 oder Leihe: Wo sammelt Doucoure Spielpraxis?

Langfristig wird für Doucoure Spielpraxis wichtig sein. Wie das Blatt berichtet, könnte er diese entweder in der U23-Mannschaft der Borussia oder bei einem Leih-Verein erhalten. Demnach komme ein Engagement bei einem deutschen oder französischen Klub in Frage. Dann gilt es, zu beobachten, ob Doucoures Körper der Belastung standhält. Doch erst einmal erfolgt ein Schritt nach dem anderen.

Florian Bajus  
14.11.2021