Coronakrise

BVB plant erstes Heimspiel "mit 12 000 - 15 000 Zuschauern"

Die erste Choreo beim BVB wird noch lange auf sich warten lassen. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images
Die erste Choreo beim BVB wird noch lange auf sich warten lassen. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images

Borussia Dortmund bleibt dank des Westfalenstadions der absolute Zuschauermagnet der Bundesliga. Regelmäßig strömen mehr als 80 000 Besucher in den Fußballtempel des Westens. Bis dies wieder der Fall sein kann, werden aber wohl Monate vergehen. Aktuell bereiten sie sich beim BVB auf eine deutlich geringere Kapazität vor.

"Nach derzeitigem Stand planen wir bei unserem ersten Heimspiel der neuen Saison im September mit 12 000 15 000 Zuschauern im Signal-Iduna-Park", so Carsten Cramer gegenüber Sport Bild. Der Geschäftsführer nutzt dabei natürlich den offiziellen Namen der Heimspielstätte, deren Namensrechte sich ein Versicherungskonzern viel Geld kosten lässt. Rund 18 Prozent der maximalen Auslastung soll seiner Aussage zufolge also höchstens genutzt werden.

"Im engsten Austausch"

Die Planung beruft sich dabei auf den aktuell geltenden Abstandsregeln. Diese sind für den BVB maßgeblich in der Coronaschutzverordnung des Bundeslands Nordrhein-Westfalen aufgeführt. Die aktuelle Version ist bis zum 11. August in Kraft. Das erste Heimspiel der Schwarzgelben steigt frühestens knapp einen Monat später. Entsprechend wären Änderungen durchaus denkbar, die womöglich auch eine Anpassung beim BVB bewirken könnten. "Wir sind in engstem Austausch mit allen Institutionen", versichert Cramer. Die Mannschaft bereitet sich derweil ab Donnerstag der kommenden Woche auf die neue Saison vor.

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Lars Pollmann  
23.07.2020