Wolf hat "Schnauze voll vom Fahrstuhl!"

Bornauw und Co.: Köln muss "keine Spieler unter Wert abgeben"

Bornauw steht bei Wolfsburg auf der Liste. Foto: Imago
Bornauw steht bei Wolfsburg auf der Liste. Foto: Imago

Der 1.FC Köln hat den Klassenerhalt im Nachsitzen, der Relegation gegen Holstein Kiel, geschafft. Schnell ging der Blick auf die Zukunftsplanung, die nicht mehr von Horst Heldt als Sportchef geleitet wird. Im Gespräch sind derzeit vor allem Verkäufe, die Millionensummen einbringen sollen.

Konkret diskutiert wird in Medien der mögliche Wechsel von Sebastiaan Bornauw zum VfL Wolfsburg, auch Ellyes Skhiri gilt als Kandidat, der die hohen Verluste einer Corona-Saison lindern könnte. Die Klubführung demonstriert bei allen Personalien aber eine gewisse Stärke. "Wir brauchen keine Spieler unter Wert abgeben", so Vizepräsident Eckhard Sauren bei einem virtuellen Mitgliederstammtisch (Zitat via Geissblog.Koeln).

"Wettbewerbsfähigen Kader auf die Beine stellen"

Unverkäuflich sind Bornauw, Skhiri oder andere Kicker deshalb nicht, wohl aber will der 1.FC Köln eine marktgerechte Ablöse kassieren. Ein Schnäppchen ist mit den Geißböcken nicht zu machen. "Wir werden einen wettbewerbsfähigen Kader auf die Beine stellen, der uns helfen wird, auch nächste Saison die Klasse zu halten", verspricht Sauren und schließt damit einen großen Ausverkauf aus. Der würde auch nicht zu den Worten von Präsident Werner Wolf passen.

"Schnauze voll vom Fahrstuhl!"

Der 64-Jährige entwirft gegenüber den Mitgliedern der Domstädter seine Zukunftsvision, in der die alljährliche Abstiegsangst der Vergangenheit angehören soll. "Wir wollen nachhaltig unter die ersten Zehn der Bundesliga kommen. Wir haben die Schnauze voll vom Fahrstuhl!", wird Wolf dabei deutlich. Es ist ein ambitioniertes Ziel für den 1.FC Köln, der seit dem Jahr 2000 nur viermal unter den ersten zehn Teams der Bundesliga-Abschlusstabelle gelandet ist

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Lars Pollmann  
08.06.2021