Poker dreht sich um eine Abfindung von Köln

Boldt: Terodde hat "große Lust, bei uns ein Säulenspieler zu sein"

Terodde soll nun auch den HSV zurück ins Oberhaus ballern. Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images
Terodde soll nun auch den HSV zurück ins Oberhaus ballern. Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images

Der Hamburger SV hat Simon Terodde an der Angel. Der Stürmer mit der eingebauten Torgarantie in Liga zwei will sich vom 1.FC Köln dem nächsten Traditionsklub anschließen. Noch ringen die Parteien um die Darstellbarkeit des Deals. Jonas Boldt scheint zuversichtlich.

Der Sportchef des HSV äußert sich gegenüber dem kicker über die Personalie. Zwei entscheidende Gründe sprechen aus Sicht der Rothosen für die Verpflichtung von Terodde, obwohl der mit seinen 32 Jahren nicht eben für die ganz große Perspektive steht. "Zum einen ist es seine Qualität, zum anderen seine Haltung", so Boldt. Über die Qualität gibt es keine zwei Meinungen, der Stürmer hat sie in der 2. Bundesliga immer wieder nachgewiesen. Als mehrfacher Torschützenkönig und Aufsteiger wäre Terodde für den HSV ein Pfund.

Trotz Gehaltsbegrenzung und 10-Monats-Vertrag 

Mit der Haltung spricht Boldt die Bereitschaft des Stürmers an, sich den Gegebenheiten an Alster und Elbe anzupassen. Bekanntlich greift inzwischen eine Gehaltsgrenze bei Neuzugängen, mehr als 600 000 Euro Grundgehalt kassiert keiner. Zudem soll Terodde zunächst nur für zehn Monate unter Vertrag genommen werden. "Wenn er zu den möglichen Konditionen zusagt, würde das unterstreichen, dass er große Lust hat, bei uns ein Säulenspieler zu sein", sagt Boldt. Dem Fachmagazin zufolge hat Neu-Trainer Daniel Thioune die entscheidende Überzeugungsarbeit geleistet. Terodde soll Feuer und Flamme sein, unter ihm als Führungsfigur des neuen HSV zu spielen.

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Lars Pollmann  
17.08.2020