HSV kämpfte sich aus einem Loch

Boldt fordert: "Wir müssen die Galligkeit bewahren"

Der HSV kämpfte sich mit großem Einsatz zurück nach oben. Foto: Imago
Der HSV kämpfte sich mit großem Einsatz zurück nach oben. Foto: Imago

Der Hamburger SV hat sich vor der Länderspielpause mit sieben Punkten aus drei schweren Spielen im Aufstiegsrennen eine gute Ausgangslage verschafft. Dabei überzeugte das Team spielerisch nur streckenweise, der Einsatz aber stimmte zu jeder Zeit. Dies fordert Jonas Boldt auch für die letzten acht Saisonspiele ein.

"Wir müssen die Galligkeit bewahren und die Zweikämpfe weiter so annehmen. Wir werden das gegen alle kommenden Gegner beweisen müssen", zitiert die Bild-Zeitung den Sportchef der Rothosen. Unter den vier großen Aufstiegsfavoriten hat der HSV das auf dem Papier leichteste Restprogramm. Das kann aber auch zum Bumerang werden, weil einige der verbleibenden Gegner um das Überleben in der 2. Bundesliga kämpfen.

"Konkurrenzkampf wird ein anderer sein"

Dem HSV wird also wahrscheinlich alles abverlangt werden. Dabei soll sich das Team nicht auf die eigene Qualität verlassen, sondern, wie Boldt einfordert, weiter vollen Einsatz zeigen. Optimistisch stimmt den Sportchef dabei, dass auch der interne "Konkurrenzkampf ein anderer sein" wird. Beim 2:0 gegen den 1.FC Heidenheim am Samstag trat Hamburg ohne Jeremy Dudziak, David Kinsombi, Toni Leistner, Simon Terodde und Rick van Drongelen an, die allesamt Ansprüche auf einen Stammplatz erheben. Laut des Boulevardblatts erwartet der HSV das Quintett nach der Länderspielpause zurück.

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Lars Pollmann  
23.03.2021

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