Aufsichtsrat ist zuversichtlich

Bode: Drei Gründe für eine bessere Werder-Saison

Bode geht zuversichtlich in die neue Saison. Foto: Imago
Bode geht zuversichtlich in die neue Saison. Foto: Imago

Werder Bremen ist dem Abstieg in den Relegationsspielen gegen Heidenheim dank der Auswärtstorregel entgangen. Die beinahe in einer Katastrophe geendete Saison soll ein Ausrutscher nach unten bleiben, wenn es nach Marco Bode geht. Der Aufsichtsratschef erkennt drei Gründe, warum die neue eine bessere Spielzeit wird.

Zunächst gilt die Rückkehr erfahrener Kräfte als wichtiger Faktor. "Mit Niclas Füllkrug, Kevin Möhwald und Ömer Toprak sind Spieler zurück, die uns verletzt zu lange gefehlt haben", erklärt der Ex-Profi gegenüber Sport Bild. Als zweites Argument führt Bode frisches Blut im Kader auf. "Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass viele etablierte Spieler im Kader nicht automatisch zum Erfolg führen." Neu sind Felix Agu, Tahith Chong und auch Patrick Erras, der mit 25 Jahren aber wohl nicht mehr zwingend als junger Spieler gelten kann.

Stolz auf Chong-Entscheid für Bremen

Auch die Leih-Rückkehrer Manuel Mbom und Romano Schmid sollen in der neuen Saison ihre Rolle spielen. Gerade bei Chong spricht Bode durchaus mit Stolz von der Verpflichtung. Der Niederländer von Manchester United gehöre "zu den interessantesten Talenten Europas" und habe viele Möglichkeiten gehabt. "Er hat sich für die Philosophie von Frank Baumann und Florian Kohfeldt entschieden." Der Trainer ist das passende Stichwort für den dritten Grund, den Bode ins Feld führt. "Trainer und Spieler sind hungrig zu zeigen, dass wir besser sind als Platz 16."

Ambitionen unverändert

Ein konkretes Ziel gibt der Vorsitzende des Kontrollgremiums dem SV Werder aber aktuell nicht mit auf den Weg. Es gelte, zwischen kurzfristigen Zielen und mittelfristigen Ambitionen zu unterscheiden. Bei denen gibt es für Bode trotz des beinahen Abstiegs keine Veränderung: "einstelliger Tabellenplatz mit dem Kampf um Europa", dahin soll es für die Hanseaten mittelfristig wieder gehen.

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Lars Pollmann  
26.08.2020