4:2 gegen Bayern

Bochum im Rausch - Reis: "Hätten das fünfte Tor machen können"

Thomas Reis hat einen fast perfekten Samstag erlebt. Foto: Getty Images.
Thomas Reis hat einen fast perfekten Samstag erlebt. Foto: Getty Images.

Der VfL Bochum hat seine positive Heimserie auch gegen den FC Bayern fortgesetzt. Der Rekordmeister wurde am Samstag mit 4:2 bezwungen. Thomas Reis sah einen berauschenden Auftritt seiner Mannschaft, die noch mehr Tore hätte erzielen können.

Ein Erfolgsgeheimnis des VfL Bochum ist dessen Heimstärke. Die Blau-Weißen belegen zwar in der Auswärtstabelle der Bundesliga mit sieben Punkten den 17. Platz, in der Heimtabelle steht allerdings Rang fünf mit 21 Punkten zu Buche. Von elf Heimspielen wurden sechs gewonnen, darunter das Duell mit dem FC Bayern am Samstagnachmittag.

Reis: "Es gibt Spiele, in der die Bayern zu packen sind"

An der Seitenlinie erlebte Thomas Reis 90 Minuten, in denen der Matchplan nahezu vollständig aufgegangen ist, wie der VfL-Coach auf der Pressekonferenz nach der Partie erläuterte: "Wir wollten aktiv verteidigen. Es gibt Spiele in einer Saison, in der die Bayern zu packen sind - heute war so ein Tag. Wir haben zwar das Gegentor bekommen, aber die Mannschaft hat eine sehr gute Entwicklung genommen, dass uns das nicht umgeschmissen hat. An so einem Tag passt dann vieles."

Bochum wollte "Bayern Spaß am Fußball nehmen"

Seine Mannschaft habe "aktiv in den Zweikämpfen" agieren und "den Bayern Spaß am Fußball nehmen" wollen, letzteres sei dank der ansehnlichen Tore von Cristian Gamboa und Gerrit Holtmann zum 3:1 und 4:1 in der Schlussphase der ersten Halbzeit geglückt. "Wir hätten das fünfte Tor machen können, was natürlich sehr hoch gewesen wäre, aber es hätte uns noch mehr Sicherheit gegeben", weiß Reis mit Bezug auf die ersten Minuten im zweiten Durchgang, als Bochum zwei Abseitstreffer erzielte, die nicht gegeben wurden. So verkürzten die Münchner in der 75. Minute noch auf 4:2 - für einen Punkt reichte es aber nicht mehr.

Florian Bajus  
13.02.2022