Eintracht Frankfurt

Bobic zieht Transferbilanz: "Bin wirklich sehr zufrieden"

Der Transfer von Amin Younes zur Eintracht war der spektakulärste in diesem Sommer für die Frankfurter. Foto: Imago

Mit den ganz großen Transfers hielt sich Eintracht Frankfurt im vergangenen Sommer zurück. Dennoch zog Sportvorstand Fredi Bobic nun eine positive Bilanz.

Torhüter Markus Schubert (FC Schalke), die Rückkehrer Aymen Barkok, Tuta und Jetro Willems. Dazu die Transfers der Offensivspieler Amin Younes (SSC Neapel), Ajdin Hrustic (FC Groningen) und Ragnar Ache (Sparta Rotterdam) sowie der Tausch von Steven Zuber (dafür wechselte Mijat Gacinovic nach Hoffenheim): Ein echter Transfercoup gelang Sportvorstand Fredi Bobic vor dieser Saison nicht, dennoch sagte er in den vereinseigenen Medien: "Ich bin wirklich sehr zufrieden. Der Transfermarkt war durch die verlängerte vergangene Saison und die fehlenden Einnahmen schwierig. Natürlich gab es Dinge, die wir gerne realisiert hätten. Allerdings müssen wir durch die Umsatzeinbrüche ganz genau hinschauen, was für uns machbar ist."

"Konkurrenzfähig für die Bundesliga"

Für Bobic war es in diesen Zeiten durchaus ein Meilenstein, dass Eintracht Frankfurt Amin Younes zwei Jahre leihweise vom SSC Neapel verpflichten konnte: "Dass er jetzt bei uns ist, ist toll. Er macht seine Sache gut, ist lernwillig und gleichzeitig topmotiviert, sich zu beweisen und zu spielen." Auch die Rückkehr von Eigengewächs Aymen Barkok, der zwei Jahre an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen war, habe sich als Glücksgriff erwiesen: "Er füllt seine Rolle gut aus." Andere Spieler könnten sich in der langen Saison noch beweisen: "Da wird sich sicherlich der eine oder andere noch in den Vordergrund spielen. Insgesamt hat die Mannschaft die nötige Stabilität und ist konkurrenzfähig für die Bundesliga."

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Benjamin Heinrich  
16.11.2020