DFB-Comeback ein heißes Thema

Bobic: "Younes würde jeder Mannschaft gut tun"

Younes bei seinem letzten DFB-Auftritt im Oktober 2017. Foto: Imago
Younes bei seinem letzten DFB-Auftritt im Oktober 2017. Foto: Imago

Eintracht Frankfurt hat am Samstag einen 2:1-Heimsieg über den FC Bayern gefeiert. Vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw zeigte Amin Younes dabei eine herausragende Leistung, gekrönt vom sehenswerten Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 für die Hausherren. Das Thema einer möglichen Rückkehr ins DFB-Team ist nun allgegenwärtig.

Löw selbst befeuerte es gegenüber Sport1 mit lobenden Worten in Richtung des fünffachen Nationalspielers, der im Oktober 2017 das letzte Mal mit dem DFB-Adler auf der Brust aufgelaufen war. Auch Fredi Bobic kann sich eine Rückkehr von Younes in den Kreis der Nationalmannschaft gut vorstellen. "Der Bundestrainer weiß, was er tut. Ich glaube aber, dass Amin jeder Mannschaft gut tun würde", sagt der Sportchef der Eintracht gegenüber der Bild-Zeitung.

"Auf einem herausragenden Weg"

"Amin zeigt seit einigen Wochen konstant gute Leistungen und ist auf einem herausragenden Weg", lobt Bobic. Younes war erst Anfang Oktober vom SSC Neapel nach Frankfurt gewechselt, verpasste kurz darauf mehrere Spiele mit einer Corona-Infektion. Erst seit Mitte Dezember ist der 27-Jährige Stammkraft unter Adi Hütter. Vier Treffer und zwei Vorlagen in Bundesliga und DFB-Pokal geben dabei nur ansatzweise wieder, wie stark Younes aufspielt. Vor allem seine Fähigkeit im Eins gegen Eins macht ihn interessant. In der Offensive des DFB-Teams gibt es nicht viele Spieler, die von der Bank kommend mit einem Dribbling für spielentscheidende Momente sorgen könnten.

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Lars Pollmann  
23.02.2021