Klare Worte

Bobic über Hertha-Investor Windhorst: "Es gibt Grenzen"

Hertha-Investor Lars Windhorst (vorne) mit Präsident Werner Gegenbauer. Foto: Imago

Fredi Bobic ist neuer Geschäftsführer Sport von Hertha BSC. Bei seiner offiziellen Vorstellung äußerte sich der 49-Jährige auch klar zu Investor Lars Windhorst, mit dem bereits ein intensiver Austausch stattgefunden hat. 

Lars Windhorst und sein Unternehmen Tennor haben bereits eine dreistellige Millionensumme in Hertha BSC investiert. Ein Investment, von dem nun auch der neue Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic profitieren kann. Gespräche gab es schon. "Wir haben uns bereits getroffen und über das Engagement gesprochen. Jemand der so viel Eigenkapital in den Verein reinbringt, da habe ich großen Respekt vor, verlangt etwas und hat Vorstellungen darüber, wie es in Zukunft mit dem Verein aussehen könnte, aber trotzdem: Es gibt Grenzen", legte sich der 49-Jährige dahingehend fest.

"Werden sehr gut haushalten"

Die Gespräche mit Windhorst waren aber bislang durchweg positiv: "Es soll ein Miteinander sein und das Gefühl habe ich bei ihm. Ich kann nur Positives von ihm berichten. Er hat mir sehr gut zugehört, ich habe ihm sehr gut zugehört." Abhängig machen wird sich der neue Sportboss aber von Investorengeldern nicht: "Ich komm aus Schwaben und weiß mit dem Geldbeutel umzugehen. Es ist erstmal nicht das Wichtigste, ob viel Geld da ist zum Ausgeben. Wir werden sehr gut haushalten." Trotz der Windhorst-Millionen.

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Benjamin Heinrich  
02.06.2021