Eintracht will zurück in die Erfolgsspur

Bobic: Eintracht "im vorderen Drittel der Tabelle etablieren"

Bobic verfolgt große Ambitionen. Foto: Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images
Bobic verfolgt große Ambitionen. Foto: Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images

Eintracht Frankfurt verbringt die Länderspielpause im breiten Tabellenmittelfeld der Bundesliga. Auf Platz elf liegend fehlt den Hessen nur ein Zähler auf den VfL Wolfsburg auf Rang sechs. Der stellt für Fredi Bobic durchaus ein konkretes Ziel dar.

"Wir wollen so viele Punkte wie möglich holen und uns im vorderen Drittel der Tabelle etablieren. Das ist ambitioniert, aber nicht unmöglich", sagt der Sportchef zu den Zielen für die laufende Saison auf der Homepage der Eintracht. Die Rückkehr in den europäischen Wettbewerb stellt also ohne dezidierte Formulierung das Ziel von Bobic dar. Die jüngere Geschichte von Frankfurt erinnert, dass es dazu mehr als einen Weg gibt.

"Sehr gute Pokalmannschaft"

"In der Vergangenheit haben wir bereits gezeigt, dass wir eine sehr gute Pokalmannschaft sind und in K.o.-Spielen über uns hinauswachsen können", blickt der Ex-Profi deshalb auch auf den DFB-Pokal. Dort wartet mit Bayer Leverkusen allerdings ein harter Brocken auf die SGE. Auch in der Bundesliga sind es demnächst viele knifflige Gegner, die die Eintracht aus dem Weg räumen muss. In den nächsten fünf Partien geht es ausschließlich gegen Mannschaften, die aktuell unter den Top-sieben in der Tabelle liegen.

"Keine Mannschaft wird von selbst aufgeben"

Bobic denkt vor allem an die ersten drei Spiele nach der Unterbrechung, es geht gegen RB Leipzig, zu Union Berlin und gegen Borussia Dortmund. Gegen die "Hochkaräter" und Champions-League-Teilnehmer müsse sich die Eintracht in jedem Fall nicht verstecken, in Berlin reist Frankfurt womöglich trotz der Tabellen-Konstellation als Favorit an. "Klar ist aber auch, dass keine Mannschaft von selbst aufgeben wird und wir uns die Punkte erkämpfen müssen", so Bobic. Den letzten Sieg feierte Frankfurt am 03. Oktober gegen die TSG Hoffenheim.

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Lars Pollmann  
15.11.2020