Galgenhumor

Bobic: Hertha-Rasen "wie zu der Zeit, als wir noch gekickt haben"

Die Spielfläche in Berlin macht ständig Probleme. Foto: Getty Images
Die Spielfläche in Berlin macht ständig Probleme. Foto: Getty Images

Hertha BSC empfängt am Sonntag Bayer Leverkusen zum 11. Spieltag der Bundesliga. Anschließend geht es in die dritte und letzte Länderspielpause der Hinrunde. Es wird eine willkommene Unterbrechung vor allem für die Spielfläche im Olympiastadion.

Das Grün im weiten Rund ist arg ramponiert. Dazu trägt auch bei, dass Union Berlin seine Spiele in der Europa Conference League beim großen Nachbarn austrägt. Gegen Feyenoord am Donnerstagabend sorgte ergiebiger Regen für einen komplett aufgeweichten Untergrund. Fredi Bobic nimmt die Angelegenheit mit einem gewissen Humor. "Der Rasen wird schon bespielbar sein, wahrscheinlich so, wie zu der Zeit, als Pal Dardai und ich noch gekickt haben", so der Geschäftsführer von Hertha in der Spieltagspressekonferenz der Alten Dame.

"Man konnte es ja auch im Fernsehen sehen"

Der 50-Jährige spielte von 2003 bis '05 seine Heimspiele im Olympiastadion, das unter anderem aufgrund seiner Dachkonstruktion als 'Rasenkiller' gilt: Das Gras bekommt zu wenig Sonne ab, ist deshalb bei hoher Beanspruchung sehr anfällig. Wenn schlechtes Wetter hinzu kommt, muss Hertha auf einem Acker spielen. "Wir waren noch nicht im Stadion, aber man konnte es ja auch im Fernsehen sehen", sagt Bobic zu den Ausmaßen der aktuellen Problematik. "Nach dem Leverkusen-Spiel wird der Rasen in der Länderspielpause ausgetauscht", so der Hertha-Boss. In der kalten Jahreszeit wächst das Grün aber schlecht an, der nächste Wechsel wird so nicht lange auf sich warten lassen. 2018 etwa gab es insgesamt drei verschiedene Spielflächen im Olympiastadion.

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Lars Pollmann  
06.11.2021